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Den Durchfluss mit Ultraschall messen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Modulare Ultraschall-Durchflussmesser passen sich der jeweiligen Anwendung an. Sie erkennen außerdem auch Leerrohre und Blasen.

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Die lageunabhängigen Durchflussmesser SQ-FMPA arbeiten nach dem Ultraschall-Time-of-Flight- (ToF-)Verfahren.
Die lageunabhängigen Durchflussmesser SQ-FMPA arbeiten nach dem Ultraschall-Time-of-Flight- (ToF-)Verfahren.
(Bild: SonoQ)

Die Flowmeter aus der Baureihe SQ-FMPA arbeiten nach dem Ultraschall-Time-of-Flight- (ToF-)Verfahren. Um Schallwellen zu erzeugen und zu empfangen wurden die piezoelektrischen Wandler von SonoQ auf die Anwendung optimiert. In Strömungsrichtung wird die Strömungsgeschwindigkeit zur Schallgeschwindigkeit addiert bzw. in der entgegengesetzten Richtung subtrahiert. Die Differenz der Schalllaufzeiten ist proportional zum Durchfluss. Auf Basis der Messdaten lässt sich nicht nur der Durchfluss bestimmen, sondern der Anwender erkennt Leerrohre und Blasen. Optional lassen sich außerdem Leckagen erkennen.

Der Ultraschall-Durchflusssensor arbeitet weitgehend unabhängig von der Temperatur und elektrischen Leitfähigkeit des durchfließenden Mediums. Das Messprinzip funktioniert lageunabhängig und nahezu verzögerungsfrei. Es ist möglich, pulsierende Durchflüsse zu messen. Das kann beispielsweise beim Einsatz von Membranpumpen sein. Der rein elektronische Sensor verfügt über keinerlei bewegliche Teile, ist daher mechanisch unempfindlich gegen zu hohe Durchflüsse und weist eine hohe Langzeitstabilität auf.

Das Design des Durchflusssensors mit der Nennweite DN10 und einem Messbereich von 0,3 bis 30 l/min ist modular aufgebaut. Typische Anwendungen sind in elektronischen Wasserzählern oder bei der Überwachung von Kühlflüssigkeiten in Werkzeugmaschinen.

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