Testsystem extrem Datenlogger misst Aufprall eines 80-Tonnen-Waggons

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die DB Systemtechnik testete in Minden neue Transportmesstechnik. Von den sechs getesteten Messgeräten entschied sich die Bahntochter für eine Lösung der Dresdner SMT&HYBRID.

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Sie wiegen 80 Tonnen: Um den Aufprall beim Rangieren zu simulieren, wurden sechs verschiedene Datenlogger getestet.
Sie wiegen 80 Tonnen: Um den Aufprall beim Rangieren zu simulieren, wurden sechs verschiedene Datenlogger getestet.
(SMT&HYBRID)

Hier stoßen 80 Tonnen gegeneinander: Zur Simulation typischer Rangierstöße wurde an einem Abrollberg der Aufprall eines Waggons mit einem Gewicht von 80 Tonnen auf einen stehenden Waggon gemessen. Gemäß UIC-Verladerichtlinie und DIN EN 12663-2 wurde dieser Test mit Datenloggern von sechs verschiedenen Anbietern aufgezeichnet und mit Messungen eines Referenzsensors verglichen. Das Fazit im Prüfbericht: Plausible Ergebnisse lieferte nur das Gerät MONI LOG EnDaL curve von SMT & Hybrid.

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Überzeugt haben die Datenlogger durch ihre geeigneten Sensoren und ihre Parametriermöglichkeiten. Damit lassen sich die Logger an die jeweilige Messaufgabe bei variierbarem Frequenzbereich anpassen. Im Juli sollen die ersten Geräte bei DB Schenker in der Ladungssicherung/Verladeberatung zum Einsatz kommen. Anwendungen für den Automobilbau sollen folgen. Hier wird der EnDaL curve Transportdatenlogger mit einem GPS/UMTS Modul kombiniert.

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