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Daten protokollieren: FlexLogger erfasst Signale ganz ohne Programmierung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Aktive Sicherheit, Fahrzeugelektrifizierung und Car-to-Everything-Kommunikation erfordern umfangreiche Tests mit rückverfolgbaren Ergebnissen. FlexLogger verspricht Hilfe ganz ohne Programmierung.

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Die Messergebnisse für aktive Sicherheit, Fahrzeugelektrifizierung und Car-to-Everything-Kommunikation sind jederzeit rückverfolgbar. Dafür sorgt FlexLogger von National Instruments.
Die Messergebnisse für aktive Sicherheit, Fahrzeugelektrifizierung und Car-to-Everything-Kommunikation sind jederzeit rückverfolgbar. Dafür sorgt FlexLogger von National Instruments.
(Bild: National Instruments)

Auf der NIWeek 2018 hat National Instruments mit FlexLogger eine konfigurationsbasierte Software für die Datenprotokollierung bei Validierungstests vorgestellt. Speziell für Entwickler aus der Automobilindustrie können Arbeitsabläufe vereinfachen und auch die Datenverwaltung ist integriert.

Es sind Entwicklungen wie aktive Sicherheit, Fahrzeugelektrifizierung und Car-to-Everything-Kommunikation (C2X) haben mittlerweile großen Einfluss auf die Entwurfs-, Test- und Produktionsprozesse von Fahrzeugen. Sensorfunktion und Deep Learning setzen voraus, dass umfangreiche Tests notwendig sind. Dabei spielen genaue und rückverfolgbare Ergebnisse eine wichtige Rolle. Somit entwickeln sich in immer kürzeren Zeiträumen komplexe Mixed-Signal-Testsysteme, während das Datenaufkommen exponentiell wächst.

Verschiedene Signale fließen ein

Mit FlexLogger sind sensorspezifische Arbeitsabläufe möglich, um synchronisierte Signale ohne Programmierung zu erfassen und zu protokollieren. Die Software erlaubt es, analoge Signale, digitale Pulsfolgen und CAN-Signale sowie berechnete Kanäle in die Messung einfließen zu lassen, die alle im universellen TDMS-Dateiformat protokolliert werden. Testanwendungen für Schwermaschinen, der Luft- und Raumfahrt, Haushaltsgeräte und wissenschaftliche Forschung sind ebenfalls möglich.

Ein Schwermaschinen-Hersteller wie CNH Industrial entwickelt und produziert unterschiedliche Antriebssysteme für verschiedene Fahrzeugarten: für Land- und Baumaschinen, Lkw und Busse. Da jedes der Systeme individuelle Funktions- und Leistungsspezifikationen umfasst, sind für jeden Test andere Sensoren und Industrieprotokolle erforderlich.

Für die Charakterisierung eines Mähdrescher-Antriebsstrangs sind verschiedene Messungen nötig. Dazu gehören Druck, Temperatur, Strom, CAN-Signale und Wellendrehzahl. Mit FlexLogger lassen sich die gewonnen Rohdaten der verschiedenen Sensoren vor Testbeginn verifizieren. FlexLogger protokolliert beispielsweise automatisch beschreibende Metadaten zur jeweiligen Testkonfiguration, einschließlich Sensor- und Erfassungseinstellungen der Hardware. Zusammen mit der Datenverwaltungssoftware DIAdem lassen sich die Daten aus FlexLogger schnell durchsuchen, analysieren und dokumentieren.

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