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Display-Technik Data Modul fokussiert seine selbstentwickelten Displays

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Auf der diesjährigen electronica wird Data Modul unter anderem mit seinen selbstentwickelten Displays vertreten sein. Ein besonderes Highlight wird das größte OLED-Display mit Active-Matrix-Technik sein.

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Auf der electronica wird Data Modul seine selbstentwickelten Displays in den Fokus stellen.
Auf der electronica wird Data Modul seine selbstentwickelten Displays in den Fokus stellen.
(Data Modul)

Auf der Fachmesse electronica wird Data Modul bei der Displaytechnik die Eigenprodukte fokussieren. Auf einer Technllogie-Wand zeigt das Unternehmen die Unterschiede der verschiedenen TFT-Technologien wie TN, MVA, IPS und VA, außerdem wird eine Auswahl von High-Brightness bzw. sonnenlichttauglichen Anzeigen präsentiert. Auch wird der Unterschied von TFTs mit und ohne gebondeter Scheibe veranschaulicht.

Zudem zeigt Data Modul die hochauflösenden TFTs von Ortus in den Größen 2,2, 4,3 und 4,8'' mit ihrer kompakten und flachen Bauform. Eine Besonderheit wird das nach eigenen Angaben weltweit größte Active-Matrix OLED-Display von Sony mit einer Diagonale 24,5'' sein. Es lässt sich im Medizin-, Broadcasting- und Gaming-Bereich einsetzen. Weitere Höhepunkte sind das hochauflösende Innolux TFT mit einer Auflösung von 3840 x 2160 (4k2k), mit einer 4-mal so hohen Auflösung wie das aktuell gängige Full-HD. Das Produktportfolio umfasst hochauflösende TFTs von Ortus in den Größen 2,2, 4,3 und 4,8“ in flacher Bauform sowie LCDs, OLEDs und TFT aller namhaften Hersteller.

Im Bereich easyTOUCH sind PCAP-Touchsensoren, weiterentwickelte Touchcontroller und neue Möglichkeiten des Kundensupports zu sehen. Erstmals wird ein sogenanntes SITO- (Singleside ITO-)Touchsensoren gezeigt, die sehr dünn sind und ihre leitende ITO-Struktur ist nur auf einen Glassubstrat aufgebracht. Angesteuert wird das Touchsystem durch Touchcontroller der T-Serie von Atmel, die sich mit Handschuhen und Wasser bedienen lassen.

Embedded-Systems

Neben den Displays zeigt Data Modul kundenspezifische Baseboard Designs und eigene Embedded CPU Boards. Hier ein PicoITX Board basierend auf den Intel Atom E3815 und Celeron N2930/J1900 SoC- (System-on-Chip-)Prozessoren mit dem Codenamen Bay Trail. Besonders geeignet für kleine HMI-Systeme mit Onboard RAM, Onboard CAN-Schnittstelle und 2 x MiniPCI-Express.

Auf Basis eines modularen Konzepts zeigt das Unternehmen Systemlösungen für eine Vielzahl von anspruchsvollen Anwendungen. Besonders im industriellen Umfeld spielt die Langzeitverfügbarkeit von Produkten eine immer größer werdende Rolle. Daher setzt Data Modul auf Eigenentwicklungen. Der neue 7 und 10,1'' Industrie-Panel-PC im Widescreenformat basiert auf dem eDM-CB-Colibri ARM Carrier Board.

Durch das flexible Board Design ist der Einsatz von skalierbaren Colibri-Modulen von Toradex mit unterschiedlicher Performance von ARM Cortex-A5 @ 400 MHz bis ARM Cortex-A9 Quad Core 1,4 GHz möglich. Wahlweise sind Versionen mit resistivem oder projektiv kapazitivem Touch verfügbar. Beide Lösungen lassen sich mit und ohne Handschuhen bedienen.

Data Modul auf der electronica A3/207.

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