Fujitsu Technology Solutions

Das Wireless Technology Lab unterstützt Location-based Services wie Digital-Signage-Anwendungen

16.06.2010 | Redakteur: Gerd Kucera

Das WTL berät, welche unterschiedlichen technischen Wireless-Ansätze möglich sind und unterstützt bei der Umsetzung
Das WTL berät, welche unterschiedlichen technischen Wireless-Ansätze möglich sind und unterstützt bei der Umsetzung

Mit dem Wireless Technology Lab (kurz WTL) bietet Fujitsu in seinem Zentrum für Tests und Zulassungen ab sofort einen eigenen Bereich, der sich mit der Integration von Funkkomponenten beschäftigt. Das WTL unterstützt Hersteller bei der Entwicklung von Wireless-Produkten mit Beratung, Projektmanagement, Performance-Tests, normativen Messungen und Zertifizierung.

Fujitsu verfügt über eine langjährige Erfahrung in den Bereichen regulatorischer Messungen und Zulassungen einerseits und der Integration von Funkkomponenten innerhalb der eigenen Notebook-Entwicklung andererseits. Mit dem Wireless Technology Lab (WTL) richtet sich Fujitsu nun auch an externe Hersteller, die ihr Sortiment um funkbasierte Produkte erweitern möchten und Unterstützung bei der Integration in Technologien wie WLAN und WPAN (Wireless Personal Area Network) benötigen. Dabei können Hersteller sowohl das Komplettpaket von Beratung über Projektmanagement bis hin zu Performance-Tests, normativen Messungen und Zertifizierung als auch einzelne Module aus diesem Angebot in Anspruch nehmen.

Harmonie der Einzelkomponenten

„Die Herausforderung bei der Integration von Luftschnittstellen besteht darin, den Spielraum der regulatorischen Grenzen auszunutzen, um die optimale Performance zu erreichen“, erklärt Martin Maywald, Manager des WTL bei Fujitsu Technology Solutions, „dazu müssen die Komponenten Modul, Antennen und Hostsysteme bzw. Mainboard aufeinander abgestimmt werden. Außerdem sind neben der Beurteilung der Einzelkomponenten auch die geometrische Antennenanordnung oder das Systemrauschen in Betracht zu ziehen.“

Der Trend zu Wireless findet im Industrieumfeld häufig im Office-Bereich statt, ist aber auch in der Automatisierung zunehmend zu beobachten, etwa wenn funkbasierte Messfühler eine verschleißfreie Datenübertragung bei bewegten Systemen wie Robotern garantieren sollen. Des Weiteren sind damit ein einfacher Aufbau bei mobilen Gerätschaften, leichtes Nachrüsten ohne Datenkabel und die bequeme Wartung bzw. Auslesen von Sensoren möglich.

Vorteile bei der digitalen Kennzeichnung und Identifikation

Auch im Bereich Digital Signage bieten funkbasierte Anwendungen viele Vorteile. So lassen sich Details zu Bildschirminhalten per Bluetooth, WLAN oder NFC (Near Field Communication) direkt auf das mobile Gerät eines Passanten übertragen. Andererseits kann sich auch ein Wartungstechniker per Funk an ein digitales Schild anschließen, um Updates einzuspielen oder Fehlercodes abzufragen.

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