Smarte LED-Leuchte Fluxo Das Licht kommt dorthin, wo es benötigt wird

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die LED-Leuchte Fluxo eines österreichischen Startup-Unternehmens lässt sich mit Malgesten auf dem Smartphone bedienen. So soll sich das Licht dorthin lenken lassen, wo es benötigt wird.

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Smarte Leuchte: Fluxo sorgt für ein gerichtetes Licht und lässt sich mit Malgesten auf dem Smartphone bedienen.
Smarte Leuchte: Fluxo sorgt für ein gerichtetes Licht und lässt sich mit Malgesten auf dem Smartphone bedienen.
(Bild: Fluxo)

Licht soll dort sein, wo es benötigt wird. Das ist auch bei der LED-Leuchte Fluxo so. Bei dieser Leuchte kann der Anwender mit Malgesten auf dem Smartphone das Licht in jede beliebige Richtung lenken. Es wird dabei ein anderes Konzept verfolgt wie bei Philips hue.

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Mit einer eigens entwickelten Technik kann für jede Situation und räumliche Gegebenheit das perfekte Licht mit nur einer Lampe eingestellt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Beleuchtungen kann nicht nur der gesamte Raum abgedunkelt werden, sondern auch gewisse Bereiche mehr oder weniger stark ausgeleuchtet werden.

Die Lampe ist außerdem lernfähig – und passt sich den Gewohnheiten der Hausbewohner an, aber ohne dabei den Datenschutz zu verletzen. Wer das gar nicht möchte, kann die Funktion zudem deaktivieren. Wer es nutzen möchte, kann davon ausgehen, dass die Leuchte künftig bereits von selbst das richtige Licht einstellt, wenn man etwa immer zur selben Uhrzeit nach Hause kommt. Abends kann mit derselben Leuchte die Couch auf der anderen Seite des Zimmers in gedimmtes Licht tauchen.

Fluxo bietet auch die Möglichkeit, direkte oder indirekte Beleuchtung zu wählen und beliebig zu kombinieren. Bei der indirekten Beleuchtung lassen sich Farben wählen, um beliebige Stimmungen im Raum zu erzeugen. Diese Vielfalt und Variabilität war bisher nur mit mehreren Leuchten und komplizierten Bedienelementen möglich. Die gesamte Steuerung erfolgt via Smartphone.

Die beiden Gründer des Wiener Startups „Luke Roberts“, Robert Kopka und Lukas Pilat, haben es innerhalb von 34 Tagen geschafft, 409.782 Euro über Kickstarter einzusammeln. Mit dem Geld wollen sie die ersten 1100 Leuchten bis September 2016 produzieren und an die Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne schicken. Anschließend plant das Startup weitere Leuchtentypen mit der zum Patent angemeldeten Technik zu entwickeln und damit zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für etablierte Leuchtenhersteller aufzusteigen.

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