Suchen

Neuer Name Das Lampengeschäft von Osram soll Ledvance heißen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Noch bevor sich Osram von seinem Lampengeschäft für einige hundert Millionen Euro trennen will, hat man dem Lampengeschäft einen neuen Namen verpasst: Ab Juli 2016 firmiert man unter Ledvance.

Osram hat seinem vor der Abspaltung stehenden klassischen Lampengeschäft jetzt einen neuen Namen verpasst. Ledvance wird die Sparte heißen, die Vorstandschef Olaf Berlien möglichst bald für einige hundert Millionen Euro verkaufen will.
Osram hat seinem vor der Abspaltung stehenden klassischen Lampengeschäft jetzt einen neuen Namen verpasst. Ledvance wird die Sparte heißen, die Vorstandschef Olaf Berlien möglichst bald für einige hundert Millionen Euro verkaufen will.
(Bild: dpa - Bildfunk)

Neuer Name für das Lampengeschäft von Osram: Ab Juli 2016 wird das Geschäft mit Neonröhren, Halogen- und LED-Lampen den Namen Ledvance tragen und künftig in Baumärkten und dem Fachhandel vertrieben. Vorsitzender der Geschäftsleitung von Ledvcance wird der 47-jährige Däne Jes Munk Hansen sein, der das Lampengeschäft bereits seit einem Jahr leitet und zuvor das wichtige Amerika-Geschäft für Osram verantworte. Ihm zur Seite stehen Oliver Neubrand (45) als kaufmännischer Geschäftsführer, Erol Kirilmaz (43) als oberster Vertriebs- und Marketingchef, Peter Mannhart (56) als Manager des operativen Geschäfts und Bettina Kahr-Geleng (45), die den Personalbereich leitet.

An seinen Standorten in Augsburg, Berlin, Eichstätt und weiteren deutschen Standorten beschäftigt die Lampensparte rund 2500 Mitarbeiter. Im Ausland kommen noch einmal 7500 Menschen hinzu. Der neue Chef von Ledvance, Jes Munk Hansen, sieht vor allem bei einfachen Standardleuchten ein neues Geschäftsfeld. Der Zeitplan für die formale Ausgliederung von LEDVANCE steht unverändert: Zum 1. April 2016 soll die organisatorische Trennung vom Lampengeschäft vollzogen sein, für den 1. Juli 2016 ist die rechtliche Verselbständigung vorgesehen.

Im November des vergangenen Jahres hatte Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der Osram Licht AG angekündigt, rund 3 Milliarden Euro zu investieren. Neben der Forschung und Entwicklung soll in Malaysia eine neue Chipfabrik entstehen. Im Gegenzug soll das Lampengeschäft möglichst schnell für einige hundert Millionen Euro verkauft werden.

Mit Material von dpa

(ID:43813923)