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Konzept Motorola Ara Das Handy aus der Lego-Kiste

| Redakteur: Peter Koller

Versuche, ein modulares Handy zu entwickeln, gab es schon mehrere. Das Konzept Motorola Ara scheint das Thema einer Realisierung näher zu bringen.

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Projekt Ara: Ein Endoskelett und viele Module
Projekt Ara: Ein Endoskelett und viele Module
(Motorola)

In seinem Blog hat der Handyhersteller Motorola, mittlerweile ein Teil des Google-Konzerns, sein Konzept für ein modulares Smartphone vorgestellt. Projekt Ara, an dem seit einem Jahr gearbeitet wird, soll ein offenes Hardware-Ökosystem schaffen. Entwickler Paul Eremenko: "Wir wollen für die Hardware das schaffen, was die Android-Plattform für die Software erreicht hat: ein lebendiges Ökosystem für Entwickler schaffen, das die Markteintrittshürden senkt und das Innovationstempo beschleunigt."

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Die technischen Details sind noch spärlich. Kern des Ara ist laut Motorola ein Endoskeleton, ein struktureller Rahmen, in dem unterschiedliche Module Platz finden und leicht ausgetauscht werden können. Die Palette der Module soll unter anderem Applikationsprozessoren, Displays, Tastaturen, Batterien und Add-ons wie etwa diverse Sensoren umfassen. Motorola arbeitet hier mit Dave Hakkens zusammen, der mit Phonebloks ein ähnliches Konzept für ein modulares Smartphone entwickelt und bereits eine Community dafür geschaffen hat:

Motorola will im kommenden Winter ein Alpha Release eines Module Developers Kit zur Verfügung stellen, damit Ingenieure weltweit Module für Ara entwickeln können.

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