Suchen

Darum sollten Sie das Prototyping in der Planung nicht vernachlässigen

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Mit jedem Tag der Verkürzung des Prototyping lassen sich die Time-to-Market-Kosten spürbar senken. Zudem sorgt ein damit einhergehender früherer Markteinstieg für eine schnellere Etablierung gegenüber dem Wettbewerb.

Firma zum Thema

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit jedem Tag der Verkürzung des Prototyping lassen sich die Time-to-Market-Kosten spürbar senken – auch und gerade, wenn anteilig höhere Entwicklungs- bzw. Eildienstkosten einbezogen werden. Zudem sorgt ein damit einhergehender früherer Markteinstieg für eine schnellere Etablierung gegenüber dem Wettbewerb.
Zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit jedem Tag der Verkürzung des Prototyping lassen sich die Time-to-Market-Kosten spürbar senken – auch und gerade, wenn anteilig höhere Entwicklungs- bzw. Eildienstkosten einbezogen werden. Zudem sorgt ein damit einhergehender früherer Markteinstieg für eine schnellere Etablierung gegenüber dem Wettbewerb.
(Bild: beflex electronics)

Entwicklungsleiter und deren Projektbeteiligte können ein Lied davon singen: In der Endphase einer nahezu jeden Produktentwicklung geht es hektisch zu – der möglichst schnell geforderte Markteinstieg macht Druck, insbesondere den EMS (Electronics Manufacturing Services)-Dienstleistern, wenn es um die Prototypenfertigung geht. Beflex electronic zeigt auf, dass Zeitgewinn in dieser Phase durchaus finanzielle Vorteile mit sich bringt.

„Prototyping ist häufig noch eine vernachlässigte Größe, wenn es im Projektplanungsstadium um die Bemessung der Time-to-Market-Größe geht“, konstatiert Jens Arnold, Geschäftsführer von beflex electronic im nahe Stuttgart gelegenen Frickenhausen.

PCB-Prototyping im Expressverfahren

Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, hochqualifiziertes PCB-Prototyping im Expressverfahren durchzuführen. „Wir haben aus der Pflicht eine Tugend gemacht und einen gesicherten Prozessablauf implementiert, der selbst in dringenden Fällen höchste Qualität gewährleistet“, äußert Arnold.

„Als Standard gehen wir die Erledigung von der ersten Anfrage bis zur Lieferung des Prototypen in nur einer Woche an – vorausgesetzt, die erforderlichen Bauteile sind verfügbar. Das ist in der Regel ein Viertel der Zeit, die normalerweise für den Fertigungsprozess benötigt wird. Ein schnellerer Markteinstieg führt zu einer schneller sich einstellenden Liquidität.“

Das sieht auch der Branchenexperte für Hightechelektronik, Matthias Holsten, so: „Ich kann den Original Equipment Manufacturers, den OEMs, und Entwicklungsverantwortlichen in der Industrie nur wärmstens ans Herz legen, dem externen Prototypingprozess genügend Augenmerk zu schenken. Gelingt es dem EMS-Dienstleister den Zeitbedarf signifikant zu kürzen, hat das zwei klare Benefits.“

Vorsprung gegenüber Wettbewerbern sichern

So sieht Holsten bei einer Verringerung des Zeitbedarfs um drei Wochen eine Reduktion der Time-to-Market-Kosten zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro, je nach Größe der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens. Viel mehr Bedeutung misst er jedoch dem realen Zeitgewinn bei: Unternehmen, die ihr neuentwickeltes Produkt etliche Wochen früher in den Markt lancieren, können nach seiner Einschätzung einen signifikanten Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb einfahren. Derartige Überlegungen sollten sich, rechtzeitig in den Köpfen derer verankern, die eine schnelle Marktabsicherung zu vertreten haben.

Arnold bezieht den Vorteil seines Express-Service zudem auf die aktuelle Corona-Pandemie-Situation: „Als systemrelevantes Unternehmen haben wir uns mit allen erdenklichen Vorkehrungsmaßnahmen auf den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Der reibungslose Betrieb in allen drei Produktionsstätten, in Frickenhausen, München und Witten, ist somit ohne Unterbrechung gesichert.“

(ID:46603304)