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Bauteile-Finanzierung Dank Finetrading flexibler agieren

| Redakteur: Margit Kuther

Finetrading setzt beim Wareneinkauf an und ermöglicht Unternehmen, ihre Kapitalbindung zu reduzieren. Da überrascht es wenig, dass solche alternativen Instrumente immer beliebter werden.

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Finetrading: Zwischen das einkaufende Unternehmen und seinen Lieferanten schaltet sich ein Zwischenhändler, der sogenannte Finetrader. Dieser tritt als neuer Debitor auf und erwirbt die Ware gemäß Kundenauftrag. Während die Ware direkt an den Abnehmer geliefert wird, geht die Rechnung an den Finetrader, der sie sofort bezahlt.
Finetrading: Zwischen das einkaufende Unternehmen und seinen Lieferanten schaltet sich ein Zwischenhändler, der sogenannte Finetrader. Dieser tritt als neuer Debitor auf und erwirbt die Ware gemäß Kundenauftrag. Während die Ware direkt an den Abnehmer geliefert wird, geht die Rechnung an den Finetrader, der sie sofort bezahlt.
(Bild: WCF Finetrading)

Es ist eine klassische Herausforderung für produzierende Unternehmen: Zwischen dem Einkauf von Material oder Rohstoffen und der Rechnungsstellung für das eigene Produkt liegen oft Monate. Finetrading setzt bereits beim Wareneinkauf an und ermöglicht Unternehmen, ihre Kapitalbindung zu reduzieren. Diese gewinnen damit an Liquidität und schaffen sich mehr unternehmerischen Handlungsspielraum. Da überrascht es wenig, dass solche alternativen Instrumente bei Unternehmen verschiedenster Branchen immer beliebter werden.

Der Finetrader fungiert als Zwischenhändler

„Finetrading funktioniert nach einem leicht zu verstehenden Prinzip“, erläutert Clemens Wagner, Direktor Beratung beim Marktführer WCF Finetrading: „Zwischen das einkaufende Unternehmen und seinen Lieferanten schaltet sich ein Zwischenhändler, der sogenannte Finetrader.

Dieser tritt, nachdem sich beide Parteien handelseinig geworden sind, als neuer Debitor auf und erwirbt die Ware gemäß Kundenauftrag.“ Während die Ware direkt an den Abnehmer geliefert wird, geht die Rechnung an den Finetrader, der sie sofort bezahlt.

Kein Ausfallrisiko für den Lieferanten

Der Lieferant profitiert vom Wegfall des Ausfallrisikos und einem unmittelbaren Zahlungseingang. Mit dem Abnehmer vereinbart der Finetrader ein Zahlungsziel von maximal 120 Tagen.

Die verlängerte Zahlungsfrist ermöglicht dem Unternehmen sein Working Capital zu optimieren und liquide Mittel freizusetzen. Durch die sofortige Zahlung ist der Einkäufer zudem in der Lage, Skonto in Anspruch zu nehmen.

„Mit WCF Finetrading lassen sich Jahreseinkaufsvolumen ab 250.000 Euro realisieren. Auch zweistellige Millionenvolumen können problemlos erreicht werden“, erläutert Clemens Wagner. Sowohl den genauen Zeitpunkt der Rückzahlung als auch die Gebühren verhandelt das Unternehmen mit dem Finetrader individuell. Etwaige Stundungsgebühren, die über das Skonto hinausgehen, werden auf den Tag genau abgerechnet.

Finetrading schafft Liquidität noch vor Produktionsbeginn

Finetrading setzt bereits früh in der Wertschöpfungskette an und schafft bereits Liquidität noch bevor die Produktion beginnt, nämlich beim Einkauf. „Dies ist einer der Hauptunterschiede beispielsweise zum Factoring, bei dem Forderungen aus erfolgten Warenlieferungen angedient werden“, erläutert Clemens Wagner.

Ein weiterer Unterschied zwischen Factoring und Finetrading liegt unter anderem in der Vorlaufzeit. Während es beim Factoring von der Beantragung bis zur ersten Nutzung unter Umständen bis zu vier Monate dauert, lässt sich Finetrading im Idealfall bereits nach einer Woche einsetzen.

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