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Dämpfungsglieder kompensieren Temperaturdrift von GaAs-Verstärkern

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Hochfrequenz-Verstärker mit GaAs-Halbleitern weisen eine aus Entwicklersicht unangenehme Eigenschaft auf: Bei ansteigenden Temperaturen reduziert sich ihre Verstärkung. Jetzt gibt es eine einfache Lösung für dieses Problem.

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Die thermovariablen Dämpfungsglieder der Produktfamilien PXV1220S, PBV1632S und PAV3137S sparen Platz und reduzieren die Komplexität.
Die thermovariablen Dämpfungsglieder der Produktfamilien PXV1220S, PBV1632S und PAV3137S sparen Platz und reduzieren die Komplexität.
(Bild: Susumu)

Um die Temperaturdrift von GaAs-Verstärkernm auszugleichen, sind normalerweise aufwendige Rückkopplungsschaltungen erforderlich. Susumu bietet dafür nun eine elegante, weil einfache und preiswerte Alternative an: Die thermovariablen Dämpfungsglieder der Produktfamilien PXV1220S, PBV1632S und PAV3137S sparen Platz und reduzieren die Komplexität.

Die Chip-Dämpfungsglieder enthalten ein Widerstandsnetzwerk mit einem temperaturvariablen Glied, dessen Charakteristik die Temperaturabhängigkeit des GaAs-Bausteins ausgleicht. Durch die resistive Schaltungsanordnung lassen sich die Dämpfungsglieder in einem weiten Frequenzbereich einsetzen. Kunden können unter Ausführungen mit zehn verschiedenen Dämpfungsgraden auswählen, die jeweils in bis zu neun verschiedenen Temperaturcharakteristiken zur Verfügung stehen. Mit den insgesamt mehr als 80 verschiedenen lieferbaren Kombinationen lassen sich praktisch alle denkbaren Verstärker-Kennlinien kompensieren. Damit sind die Dämpfungsglieder der Produktfamilien PXV1220S, PBV1632S und PAV3137S ideal für den Einsatz in Mobilfunk-Basisstationen und in Funkfernsteuerungen.

Je nach Type stehen Ausführungen für den Leistungsbereich zwischen 63 mW und 2 W zur Verfügung. Die Dämpfungsglieder lassen sich im Temperaturbereich zwischen –40 und 100 °C bzw. –40 und 125 °C einsetzen.

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