Corona: Welche Soforthilfen gibt es für Selbstständige und kleine Unternehmen?

| Redakteur: Stephan Maderner

Geben Corona-Tipps: Der Vorstand des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft mit (v.re.): Dr. Hans-Jürgen Völz (Chefsvolkswirt), Mario Ohoven (Präsident) und Eberhard Vogt (PR). Bild stammt von einer früheren Veranstaltung.
Geben Corona-Tipps: Der Vorstand des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft mit (v.re.): Dr. Hans-Jürgen Völz (Chefsvolkswirt), Mario Ohoven (Präsident) und Eberhard Vogt (PR). Bild stammt von einer früheren Veranstaltung. (Bild: BVMW)

Der Bundesverband für mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat auf seiner Homepage einen ganzen Strauß an Links zu aktuellen staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen zusammengestellt.

Um den wirtschaftlichen Schaden durch das Coronavirus einzudämmen, stellt die Bundesregierung zusätzliche Soforthilfen für Selbständige und kleine Unternehmen bereit. Die Soforthilfen betragen bis zu 15.000 Euro. Dabei handelt es sich nicht um die Bereitstellung von zusätzlichen Krediten, sondern um direkte Finanzhilfen. Dies teilt der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit.

Die Soforthilfen für Selbständige und kleine Unternehmen sind Bestandteil des Gesetzesentwurfes „Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbständige“.

Wer kann mit welcher Unterstützung rechnen?

Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben:

  • Unternehmen mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten, die Infolge des Coronavirus Umsatzeinbußen (von mehr als 50 Prozent) nach dem 11. März erlitten haben, können bis zu 15.000 Euro für drei Monate erhalten.
  • Betroffene Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate.

Das Gesamtvolumen der Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbständige beläuft sich auf bis zu 50 Milliarden Euro, bei maximaler Ausschöpfung durch drei Millionen Selbständige.

Wie erfolgt die Beantragung?

Um eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung zu ermöglichen, erfolgt die Beantragung der Soforthilfen elektronisch. Für die Antragsstellung wird eine eidesstattliche Erklärung benötigt, die versichert, dass das eigene Unternehmen aufgrund des Coronavirus existenzgefährdet oder von Liquiditätsengpässen bedroht ist.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Bundesfinanzministerium: Milliardenhilfe für alle

Soforthilfefond

Soforthilfe

Wie ein kleines EMS-Unternehmen mit Covid-19 umgeht

Wie ein kleines EMS-Unternehmen mit Covid-19 umgeht

19.03.20 - Dieser Bericht zeigt Ansätze, wie kleine und Familienunternehmen in Zeiten von Corona vorgehen können. Alle Schritte und Maßnahmen werden aus der Perspektive eines Unternehmers und eines Führungs-Coaches betrachtet. lesen

Not macht erfinderisch – Produktionsumbau im Kampf gegen Corona

Not macht erfinderisch – Produktionsumbau im Kampf gegen Corona

25.03.20 - Viele Firmen mussten wegen des Coronavirus ihre Produktion stoppen oder zumindest drosseln. Einige Produkte sind zurzeit kaum gefragt, andere boomen hingegen – so zum Beispiel Schutzausrüstungen. Drei Branchen wollen sich das zunutze machen. lesen

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Bike-und-business.de.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46463110 / Branchen & Märkte)