Entwicklungsplattform Autonomes Fahren

Continental kooperiert mit BMW, Intel und Mobileye

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Aus drei mach vier: Für die Plattform Autonomes Fahren konnten die bisherigen Partner BMW, Intel und Mobileye nun auch den Zulieferer Continental gewinnen.
Aus drei mach vier: Für die Plattform Autonomes Fahren konnten die bisherigen Partner BMW, Intel und Mobileye nun auch den Zulieferer Continental gewinnen. (Bild: Continental)

Die Plattform für autonomes Fahren erhält ein weiteres Mitglied: BMW, Intel und Mobileye haben ihr Bündnis um den Zulieferer Continental erweitert. Continental soll seine Expertise hauptsächlich als Funktionsentwickler und -Integrator einbringen.

Continental wird Entwicklungspartner und Systemintegrator der Kooperation der BMW Group, Intel und Mobileye zum automatisierten Fahren. Ziel von BMW Group, Intel und Mobileye ist es, ein neues Kooperationsmodell für das hoch- und vollautomatisierte Fahren aufzusetzen, um skalierbare Lösungen für die gesamte Automobilindustrie weltweit bereit zu stellen.

Als Systemintegrator spielt Continental eine Schlüsselrolle bei der Industrialisierung der Plattform für andere Automobilhersteller und dabei, die gemeinsamen Lösungen schneller auf den Markt zu bringen. Die BMW Group, Intel und Mobileye haben ihre Ressourcen und ihr Know-how bereits im Juli 2016 gebündelt, um die Serienproduktion von hoch- und vollautomatisierten BMW-Fahrzeugen bis zum Jahr 2021 zu ermöglichen.

Continental bringt sein Produkt-Know-how und die Systemkompetenz entlang der gesamten Wirkkette des assistierten und automatisierten Fahrens ein. Schwerpunkte sind dabei die Funktionsentwicklung und Integration von automatisierten Systemen samt Fahrerbeobachtung und Motion Control sowie Simulation und Absicherung der Funktionen.

„Wir haben bereits durch gemeinsam erfolgreich abgeschlossene Entwicklungs- und Serienprojekte sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der BMW Group gemacht. Der Beitrag zu Entwicklung und Integration für diese Partnerschaft ist eine Anerkennung unserer umfangreichen Kompetenz im Bereich des automatisierten Fahrens. Die Kooperation mit den beteiligten zentralen Partnern bietet die einmalige Chance, vorweg zu fahren und diese Zukunftstechnologie schneller auf die Straße zu bringen“, sagte Frank Jourdan, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety.

"Mit jedem weiteren Tier 1 Partner kommen wir unserem Ziel ein Stück näher: Wir wollen sicheres autonomes Fahren bis 2021 zur Serienreife bringen und diese Technologie aktiv gestalten“, sagte Klaus Fröhlich, Vorstand der BMW AG, Entwicklung, stellvertretend für die Kooperation aus BMW Group, Intel und Mobileye. „Mit unserem offenen Ansatz für diese Technologie der Zukunft werden wir eine sichere, schnelle und kosteneffiziente Lösung anbieten, die auch für andere Hersteller sehr attraktiv ist."

„Solche Partnerschaften haben mit Blick auf die Komplexität der Technologie sowie die Entwicklungsaufwände einen großen Vorteil: Wir brauchen bestehende Lösungen der Partner nicht neu zu erfinden. Schließlich können wir auf das Wissen unserer Partner und auf bereits auf der Straße erprobte Beispiele zurückgreifen und diese an die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse anpassen", sagte Karl Haupt, Geschäftsbereichsleiter Fahrerassistenzsysteme bei Continental.

Gemeinsam mit den beteiligten Partnern könne man somit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben effizienter bearbeiten, um die nächsten Generationen der Technologien für das automatisierte Fahren zu verwirklichen. Darüber hinaus werde dieser Schulterschluss zu Lösungen verhelfen, die kostengünstiger und für die Endkunden erschwinglich seien.

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