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Fertigungssteuerung Contact Software engagiert sich mit PLM-Plattform im Projekt mec-Pro²

Redakteur: Stefanie Michel

Contact Software übernimmt bei der Entwicklung der Software-Lösung eine zentrale Rolle im Verbundprojekt „Modellbasierter Entwicklungsprozess cybertronischer Produkte und Produktionssysteme“. Das im Rahmen der Industrie-4.0-Initiative der Bundesregierung positionierte Vorhaben will mit seinen Ergebnissen zur intelligenten Vernetzung in der Produktion beitragen.

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(Bild: Contact Software)

Das Verbundprojekt „Modellbasierter Entwicklungsprozess cybertronischer Produkte und Produktionssysteme“ (mec-Pro²) zielt mit einem integrierten Prozess- und IT-Tool-Ansatz in der frühen Phase des Produktlebenszyklus auf eine effizientere Entwicklungsmethodik für cybertronische Produkte und Systeme ab. Dies soll durch das modellbasierte Systems Engineering und ein geeignetes Product Lifecycle Management (PLM) über alle Entwicklungsdisziplinen hinweg erreicht werden.

Contact Software wird die Projektteilnehmer hinsichtlich Entwicklungsmethoden und -prozessen beraten und für die Validierung der Ergebnisse einen PLM-Prototyp auf Basis von CIM Database implementieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über die Laufzeit von drei Jahren.

Kern der vierten industriellen Revolution ist die Verschmelzung der virtuellen mit der physischen Welt zu cybertronischen Produkten und Produktionssystemen, die sich durch ein adaptives und autonomes Verhalten auszeichnen. Eingebettete Software und Elektronik dienen ihnen dazu, über das Internet der Dinge zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Diese Fähigkeiten führen dazu, dass Systeme immer vernetzter, autonomer, dynamischer und serviceorientierter werden.

Integrative Planung und Entwicklung von intelligenten Produkten ermöglichen

Eine effiziente Entwicklung der komplexen, sozio-technischen und mechatronischen Systeme erfordert jedoch die umfassende Beherrschung des interdisziplinären Entwicklungsprozesses und der darin anfallenden Modelle, was mit den herkömmlichen IT-Lösungen nur begrenzt möglich ist. Mec-Pro² will eine integrative Planung und Entwicklung von intelligenten, stark vernetzten Produkten und Produktionssystemen ermöglichen. Das Datenmodell soll unter anderem in der PLM-Plattform CIM Database umgesetzt und anhand der Use Cases „Autonomes Einparken“ und „Intelligente Produktionszelle“ verifiziert werden.

Das Projektkonsortium setzt sich aus vier Forschungsinstituten der Technischen Universität Kaiserslautern, Industrieanwendern, Beratungsunternehmen und Softwareherstellern zusammen. Beteiligt sind Schaeffler Technologies als Konsortialführer sowie die Unternehmen Contact, Continental, :em Engineering Methods, Siemens und Unity. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Lehrstühle für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation Kaiserslautern (FBK), Konstruktion im Maschinen- und Apparatebau (KIMA), Mechatronik in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik sowie Virtuelle Produktentwicklung (VPE). Projektträger ist das PTKA im Karlsruher Institut für Technologie.

Die Projektergebnisse sollen abschließend in die Produkte der beteiligten Systemhäuser und Beratungsunternehmen einfließen und so zu marktfähigen Lösungen und Dienstleistungen führen.

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