Suchen

Consumer-SSD mit bis zu 8 Terabyte Speicher

| Autor: Klaus Länger

Mit einer Speicherkapazität von bis zu 8 TByte rückt die SATA-SSD 870 QVO in Regionen vor, die im Client-Umfeld bislang HDDs vorbehalten waren. Zudem soll die neue QLC-SSD gegenüber der 860 QVO bei der Leistung zugelegt haben.

Firma zum Thema

Die SATA-SSD 870 QVO von Samsung nutzt QLC-Flash-Speicher der zweiten Generation. Damit soll sie bei wahlfreien Lesezugriffen um 13 Prozent schneller sein, als die Vorgängerin 860 QVO.
Die SATA-SSD 870 QVO von Samsung nutzt QLC-Flash-Speicher der zweiten Generation. Damit soll sie bei wahlfreien Lesezugriffen um 13 Prozent schneller sein, als die Vorgängerin 860 QVO.
(Bild: Samsung)

Geht es nach Samsung, hat die HDD nun bei PCs und Notebooks auch als Speichermedium für große Datenmengen ausgedient. Die 2,5-Zoll-SATA-SSD 870 QVO kommt auch in einer Variante mit 8 TByte Speicherplatz auf den Markt. Die Vorgängerin 860 QVO erschien noch mit 4 TByte.

Bei der 870 QVO setzt Samsung QLC-V-NAND-Speicher der zweiten Generation ein und ermöglicht dadurch die höhere Kapazität. Mit ihrem SATA-Interface erreicht die SSD sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 560 beziehungsweise 530 MBytes.

Bei wahlfreien Zugriffen hat die Festplatte laut Hersteller deutlich zugelegt. Dabei hilft die Intelligent-Turbowrite-Technologie mit variablem SLC-Puffer dem QLC-Speicher auf die Sprünge. Bei der Version mit einem Terabyte Speicherplatz ist dieser Puffer bis zu 42 GByte groß, bei den anderen Varianten kann er bis zu 78 GByte groß sein.

Zusätzliche Leistung soll der neue MXK-Controller sein. Die maximale Gesamtschreibdatenmenge der Modellreihe verdoppelt sich durch das 8-TByte-Modell auf bis zu 2.880 TByte. Bei den anderen Speichergrößen liegt sie entsprechend niedriger. Alle Modelle erhalten drei Jahre Garantie.

Größen und Preise

Zunächst startet Samsung ab sofort mit einer Ein-Terabyte-Variante der 870 QVO, die 117 Euro (UVP) kosten soll. Ende Juli folgen die Varianten mit zwei TByte für 234 Euro (UVP) und vier TByte für 468 Euro (UVP). Ende August komplettiert die 8-TByte-Variante für 848 Euro (UVP) die Modellreihe. Sie kostet damit ähnlich viel, wie die 860 QVO vor zwei Jahren, ist aber immer noch erheblich teurer als eine HDD mit gleichem Speicherplatz. Dafür liefert sie allerdings eine höhere Leistung.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal IT-Business.de.

(ID:46685553)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur