Obsolescence Component Obsolescence Group begrüßt HIMA als 100. Verbandsmitglied

Redakteur: Margit Kuther

Um die eigenen Prozesse im Rahmen eines Risk Managements kontinuierlich weiter optimieren zu können, sind Unternehmen wie HIMA heutzutage auf ein professionelles Obsolescence Management angewiesen.

HIMA ist 100stes Verbandmitglied der COG (v.l.): Dr. Christian Gerber, COG, Udo Brestrich, Martin Winzer, HIMA, Ulrich Ermel, COG
HIMA ist 100stes Verbandmitglied der COG (v.l.): Dr. Christian Gerber, COG, Udo Brestrich, Martin Winzer, HIMA, Ulrich Ermel, COG
(Bild: COG)

HIMA hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von sicherheitsgerichteten Automatisierungslösungen spezialisiert, bei denen es auf ein Höchstmaß an Verfügbarkeit ankommt.

In den vergangenen 40 Jahren wurden mehr als 33.000 HIMA-Systeme in über 80 Ländern installiert, welche die Anlagen der weltweit größten Unternehmen der Öl- und Gas-, der chemischen, pharmazeutischen und der energieerzeugenden Industrie schützen. Auch in den Bereichen Bahnindustrie, Logistik und Maschinensicherheit zeigen HIMA-Lösungen neue Wege zu mehr Sicherheit auf.

„Um die eigenen Prozesse im Rahmen eines Risk Managements kontinuierlich weiter optimieren zu können, sind Unternehmen wie HIMA heutzutage auf ein professionelles Obsolescence Management angewiesen“, erläutert Udo Brestrich, Leiter Einkauf und Materialwirtschaft bei HIMA, den Beitritt zur COG Deutschland.

Wie Brestrich betont, gehe es dabei nicht nur um eine noch effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen, sondern vor allem auch um die Suche nach Möglichkeiten, wie sich das stetig steigende Kundeninteresse an nachhaltigen Versorgungskonzepten für ihre auf 20 oder 30 Jahre Laufzeit ausgelegten Anlagen bestmöglich erfüllen lasse.

„Deshalb haben wir uns bei HIMA entschlossen, anstelle des früher überwiegend reaktiven Umgangs mit der Obsolescence-Problematik ein präventives, proaktives Managementsystem zu etablieren. Die COG unterstützt uns mit wertvollen Kontakten und Informationen bei der Weiterentwicklung unserer eigenen Obsolescence Management-Prozesse. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, durch die aktive Mitarbeit in mehreren COG-Arbeitsgruppen und im Austausch mit anderen COG-Mitgliedern unser jahrzehntelanges Einkaufs- und Logistik-Knowhow in den Verband einbringen zu können“, so Brestrich.

Laut COG-Vorstandsvorsitzender Ulrich Ermel verdeutliche die seit Jahren kontinuierlich wachsende Mitgliederzahl des Verbandes, wie ernst immer mehr Hersteller langlebiger Wirtschaftsgüter und deren Systemlieferanten die intensive Auseinandersetzung mit Ursachen und Folgen von Produktabkündigungen inzwischen nähmen.

Die COG (Component Obsolescence Group) Deutschland

Die COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V. ist eine Vereinigung, die sich mit den Ursachen und den Folgen von Produktabkündigungen und ihren Auswirkungen auf die eigene Lieferfähigkeit auseinandersetzt. Sie entwickelt Ideen, Konzepte und Hilfsmittel zur vorausschauenden Vermeidung und dem effizienten Umgang mit einmal eingetretenen Produktabkündigungen.

Dabei wird auf pragmatische Best-Practices-Lösungen gesetzt, die aus dem intensiven Erfahrungsaustausch der Mitgliedsfirmen erwachsen. Ziel ist es, die durch Abkündigungen verursachten wirtschaftlichen Folgekosten zu minimieren.

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