EU will Autofahrer mit automatischem Bremssystem entmündigen



  • Für vermeintlich mehr Sicherheit
    EU will Autofahrer mit automatischem Bremssystem entmündigen

    Die Europäische Union möchte Geschwindigkeitsübertretern das Wasser abgraben: Ab 2020 soll ein Bremssystem die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit automatisch verhindern. Hierdurch lässt sich die Zahl der Verkehrstoten um bis zu 37 Prozent reduzieren, heißt es – doch Zweifel sind angebracht.

    zum Artikel



  • Falls so ein System tatsächlich durchgedrück weden sollte, gibt es einen einfachen Workaround: Kamera abkleben.



  • Die Suche nach einer Korrelation zwischen Unfallhäufigkeit und Geschwindigkeitsbegrenzungen geht leider am eigentlichen Problem vorbei. Die Hauptursache für Unfälle ist nachweislich die überhöhte Geschwindigkeit, sprich das Nichtbeachten der Geschwindigkeitsbegrenzung. Ein automatischen Warnsystem wie man es bereits vom Gurtwarner her kennt wäre hier zielführend.
    Eine automatisches Bremsen schießt etwas über das Ziel hinaus und kann auch zu Problemen führen (Bsp. Überholvorgang)



  • Mir würde es ja schon völlig reichen, wenn bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte die Geschwindigkeit auf 50 (von mir aus auch 60 ) km/h begrenzt würde. Nur so dürften die Fahrer gewisser Marken dazu zu bringen sein, Nachts bei guter Sicht OHNE Nebelschlussleuchte zu fahren.
    BREMSEN halte ich allerdings für Schwachsinn. Es reicht völlig, die Leistung rauszunehmen und ggf, herunterzuschalten. Wozu bitte haben wir elektronische Steuergeräte?



  • 37% weniger Tote. Das ist eine Zahl. Dürften wir die Berechnung denn mal sehen.
    Ich denke daß Flensburger Register sollte auf Politiker-Lügen ausgeweitet werden:
    Lügen weder dann mit 1 Monat Redeverbot geahndet! Bei 8 Lügen verfällt dann das Mandat und der Lügner muss zum Idiotentest. Ale diese einfachen Lösungen passen in die Denkstruktur von Leuten wie Trump und seinen Anhängern.



  • Da gibt´s dann sicher eine technische Lösung dazu: abgeklebte Kamera = Störung im System = Auto wird auf Stillstand gebremst. Das wäre die erste Sicherheitseinrichtung der Welt, die man mit Abkleben deaktivieren kann ohne daß das System reagiert oder meckert. Empfehle dazu einen Elektronikgrundkurs 🙂



  • Zum Thema Nebelschlussleucht: Einer automatischen Begrenzung der Geschwindigkein kann ich nur zustimmen. Allerdings stimmt die Zielgruppe nicht. Es geht quer durch alle Altersklassen und Marken. Manche merken es scheinbar gar nicht. Andere schalten Sie Hamburg ein, wenn in den Nachrichten Nebel in München angekündigt wird. Witzigerweise könnte man die Leute doch abkassieren. Entweder falsche Benutzung oder zu hohe Geschwindigleit: Was mehr bringt..



  • Die Korrelation zwischen überhöhter Geschwindigkeit und Unfällen lässt sich erweitern. Es gibt noch eine: Der Anteil der Drömmler: Je mehr Drömmler, umso mehr gefähreiche Überholmanöver!



  • Was für ultimativer ein Schwachsinn. Laut Statistik passieren im Haushalt die meisten Unfälle und somit dürfte sich dann die Hausfrau/ mann nur mit Schutzhelm und kompletter Schutzausrüstung tiefkriechend im Haus bewegen. Die Erde bewegt sich exponentiell auf einen totalen Kollaps mit mehr als +++10 Mrd. Exemplaren der aggressivsten Spezies die dieser Planet je gesehen hat zu. Selbst eine Darwinsche Auslese von ein paar 10 Tausend Unangepassten wird das Problem leider nicht lösen. Diese Regelwut aller vermeintlich Berufener ist inzwischen unerträglich, jeder fühlt sich aufgefordert seinen Senf dazugeben zu müssen, wie wir Normalbürger vor uns selbst geschützt werden können. Und mal ganz zynisch betrachtet, das sind 10 Tausende neue Autos die dann zusätzlich gekauft werden müssen, also lassen wir das doch lieber und nehmen das Risiko des Lebens (oder besser des Todes) in Kauf.



  • Ich habe eine Zeitlang den sogenannten Speed-Limiter an meinem Wagen ausprobiert.
    Fazit: Extrem gefährlich! Überholmanöver, Einfädeln auf der Autobahn und viele weitere Szenarien, in denen die Geschwindigkeitsbegrenzung zum Teil zu gefährlichen Situationen führt. Die Situationen in denen Sie geholfen hat kann ich nicht nennen. Ich fahre lieber mit Tempomat als mit Limiter. Auch hier wird die Geschwindigkeit automatisch gehalten, ich kann aber wenn die Situation es verlangt, mit voller Leistung beschleunigen oder abbremsen.
    Ich fahre im Übrigen seit 20 Jahren ohne Unfall und Punkte.



  • Kommentar zu: EU will Autofahrer mit automatischem Bremssystem entmündigen

    Ich kann die Aufregung über die Entmündigung nicht ganz verstehen.Natürlich wird im ersten Ansatz über das Ziel hinausgeschossen. Es gibt ja schon viele Autos mit Verkehrszeichenerkennung über das Headup Display, nur fehlt hier (noch) die Anbindung an die Motorelektronik. Ich denke kein Autofahrer fährt mit Vorsatz der Geschwindigkeitsüberhöhung durch die Lande, eher unbewusst, da der Lärmpegel innerhalb der Fahrzeuge immer geringer wird und ein direkter Bezug zur gefahrenen Geschwindigkeit verloren gehen kann. Somit könnte ein Zurücknehmen der Motorleistung seitens der Elektronik schon hilfreich sein. Wer eigentlich Grund zum Jammern hätte, wäre der Finanzminister W.Schäuble, er könnte durch diese Technik weniger Bußgelder einnehmen. Man sollte diese Entmündigung auch mal von dieser Seite aus betrachten. Diese Art von Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich ja schon Heute praktizieren. Die meisten Tempomatsysteme haben auch eine einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzung( Limiter)Also, immer schön gelassen bleiben.



  • Ich bin viel im Jahr mit dem Auto unterwegs( letztes JAhr ca. 52000km) und kann diesem Zitat nur Widersprechen. Viele fahren vorsätzlich besonders z.B. in der Autobahnbaustelle zu schnell. Dort sind aber auch die Begrenzungen manchmal zu hoch. Ich selber versuche mich immer wieder an die Geschwindigkeitsvorgaben zu halten. Doch diese Bestimmung ist wieder so eine typische EU-Direktive, die vollkommen schwachsinnig ist, wie z.B. die Gurken-Krümmung, die maximal erreicht werden kann und vieles anderes. Es lebe die EU. Das sie gerade so eine schwachsinnige Bestimmung kurz vor den Wahlen in Deutschland, dem Autoland loslässt, zeugt viel von den Verstand der Politiker. Die AFD wird sich freuen.



  • Auch wenn überhöhte Geschwindigkeit mit Gewissheit eine der Hauptunfallursachen ist und Maßnahmen dagegen umgesetzt werden sollen ist die Bekämpfung mit einem hochkomplexen elektronischem System dafür bestimmt nicht die Lösung, da solche Systeme einfach nicht failsafe genug sind und auf von menschlichen Personen ausgedachten Algorithmen beruhen. Meine persönlich negativen Erfahrungen in neuesten Edellimousinen z.B. bei fehlerhaften Geschwindigkeitserkennungen sind für mich dafür Beweis genug. Ausserdem gibt es keine fehlerhafte Software und damit auch keinen ultimativen Schutz gegen deren Auswirkungen -siehe Teslas autonomes Fahren. Und 100km/h auf der Autobahn können bei Aquaplaning auch zu schnell sein - wird diese Situation dann auch erkannt? Ein Verstoß gegen Verordnungen ist ein fahrlässiges oder bewusstes Fehlverhalten dem man mit nichttechnischen Maßnahmen begegnen muss. Ein Technikbegeisterter aber kein Technikgläubiger



  • Ich fahre schon seit längerem Fahrzeuge mit Tempomat. Ich kann auch nur davon abraten den Speedlimiter einzuführen. Meiner Meinung ist das nach zu gefährlich da es zu unvorhersehbaren Bremsmanövern für die übrigen Autofahrer führen kann, was sicher weitaus gefährlicher ist.
    Was will man denn in der EU noch alles reglementieren
    So ein Schwachsinn



  • Finde ich gut, da sich inzwischen kaum noch jemand an Geschwindigkeitsvorgaben hält.
    Nichteinhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen ist zur allgemeinen Unsitte geworden.

    Verkehrsberuhigte Zonen oder 30er Zonen werden von sehr vielen Fahrern ignoriert, selbst vor Kindergärten und Schulen. Besonders oft von Eltern, die ihre Kinder wohl besonders schnell loswerden wollen.
    Selbiges gilt in Baustellen: ständig werde ich überholt von Fahrzeugen mit massiv mehr als 80 km/h. Oder durch Lichthupen und Drängeln genötigt. Von diversen Handzeichen ganz abzusehen. Aber hier arbeiten Menschen unter schweren Bedingungen und diese verdienen unseren Respekt und Schutz für ihr Leben und ihre Gesundheit.
    Und warum es auf normalen Straßen mit Begrenzung vermehrt zu Unfällen kommt: Weil hier uneinsichtige Raser und Drängler auf Fahrer stoßen, die sich an die Regeln halten, und es dadurch viel häufiger zu kritischen Situationen kommt, die in einem Unfall enden.

    KBauer



  • Ich finde die Diskussion, ob man der Technik vertrauen kann oder nicht, reichlich übertrieben.
    Fast jeder von Euch hat ein Navi im Auto und diese Geräte kennen zu mehr als 95% die erlaubte Geschwindigkeit aller Straßen in Deutschland und ganz Europa.
    Kombiniert mit der automatischen Verkehrszeichenerkennung bekommt man dann auch sehr gute Ergebnisse.
    Und mit zusätzlichen Funksystemen lässt sich die Fehlerrate gegen 0 senken.

    Ich kennen niemanden, der an einem Unfall schuld ist, weil er/sie sich an die Regeln gehalten hat.
    Die meisten Unfälle passieren wegen Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und dem Irrglauben, sein Fahrzeug zu beherrschen.
    Zu schnelles Fahren ist nur eine geistige Fehlleistung. Zu dichtes Auffahren, sinnloses (weil zB 200 Meter weiter die Strasse endet oder eine Ampel kommt) Überholen und Überholen in unübersichtlichen Situationen gehört ebenfalls geächtet.

    KBauer


Log in to reply