Maas will Gleichbehandlung von VW-Kunden



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    Maas will Gleichbehandlung von VW-Kunden

    Der Rückruf startet erst im Januar, aber viele VW-Fahrer fragen sich schon jetzt: Erstattet der Konzern alle Kosten aus dem Abgas-Skandal? Der Justizminister Heiko Maas (SPD) pocht auf Hilfen wie in den USA. Und auch die EU-Kommission meldet sich erneut zu Wort.

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  • Dass man jetzt nicht nachträglich den Kaufpreis des KFZ mindert, dürfte jedem verständlich sein. Allerdings sollte man sich überlegen, wie viel zusätzliche Kosten dem Kunden entstehen, wenn nach der Nachrüstung der Spritverbrauch ansteigt, weil z. B. der Katalysator stärker aufgeheizt werden muss? Wer garantiert einem, dass die ursprüngliche Lebensdauer der Motoren (und was dazu gehört) weiterhin erreicht wird, da ja nun neue Arbeitspunkte eingestellt werden? Hier handelt es sich um ein sehr komplexes Thema, bei dem Volkswagen bereits viel Vertrauen verspielt hat und ebenso viel noch verspielen kann. Für die Grenzwerte zur Umweltplakette und den KFZ-Steuern könnte die Bundesregierung sicherlich gegen eine Strafzahlung eine Art Generalamnestie/Sonderregelung aussprechen. Gleichzeitig könnte man Volkswagen für die Lebensdauer der betroffenen PKW verpflichten in eine Stiftung zur CO2-Verminderung einzuzahlen. Lobenswert wäre auch, wenn VW für einen bestimmten Zeitraum auf Umweltschutz-Effekte in der Fahrzeugwerbung verzichten würde (2 Jahre?). Also, das Thema ist sehr komplex!



  • Schauen wir doch einmal, ob unsere Bundesregierung die Interessen der Bundesbürger genauso durchsetzt wie die US-Regierung für ihre Bürger oder ob es wieder zu einem BRD-Staatsversagen kommen wird.


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