Wie Ur-Chips und genähter Speicher die Menschen zum Mond brachten



  • Wie Ur-Chips und genähter Speicher die Menschen zum Mond brachten

    Die Mondlandung wurde auch durch Pionierarbeit bei Computern möglich gemacht – die bis heute nachwirkt. So wurden erstmals Vorgänger heutiger Chips eingesetzt und die Regeln guten Software-Designs geprägt. Der genähte Speicher setzte sich hingegen nicht durch.

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  • Ihr Artikel über die für die Mondlandung benötigten Computer war interessant, an einer Stelle aber fachlich falsch:
    „… Ging der Draht durch einen Ferritkern, wurde eine Eins ausgelesen, führte er am Kern vorbei, war das eine Null. ...“

    Die hartmagnetischen Ringkerne waren matrixartig angeordnet und von Zeilen- und Spaltendrähten durchzogen. Zusätzlich war noch ein Lesedraht durch alle Kerne gefädelt. Zum Auslesen eines Kerns wurde in dessen Zeilen- und Spaltendraht ein Stromimpuls geschickt. Wurde der Kern dadurch ummagnetisiert, dann erschien am Lesedraht ein Spannungsimpuls, andernfalls nicht. Nur die Summe aus Zeilen- und Spaltenstrom war ausreichend groß für eine Ummagnetisierung, daher blieben die restlichen Kerne unverändert.



  • Sorry, mein Fehler!!
    Ich hatte den im Artikel beschriebenen Speicher (= ROM) mit einem Kernspeicher (= RAM) verwechselt!


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