Fotografie ohne Sichtkontakt



  • Ein-Pixel-Kamera
    Fotografie ohne Sichtkontakt

    Um Objekte und Gegenstände fotografieren zu können, hat es bisher stets des direkten Sichtkontaktes bedurft. Chinesischen Forschern ist mit einer Ein-Pixel-Kamera der nächste Meilenstein in der Fotografie gelungen. Mit Hilfe der neuen Technologie ist es fortan möglich, quasi um die Ecke zu fotografieren.

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  • Das gab es schon in den 70ern des letzten Jahrtausends.
    Allerdings nahm man damals Bildschirminhalte von Röhrenbildschirmen mithilfe diffus reflektierter Leuchtstärken auf.

    Wenn man weiß wo das Licht leuchtet, braucht man nur die Helligkeit zu messen um ein Bild zu rekonstruieren. Ob zeilenweise oder pseudo-zufällig gerastert wird, ist egal.



  • Was ist an dieser Abtastung indirekt? Das Objekt wird mit einem Beamer DIREKT beleuchtet, mit anderen Worten: Ein Teil des Systems ist nach wie vor in der Sichtline des aufzunehmenden Objekts! Und unter militärischen Akspekten damit sichtbar!
    Außerdem gab es bereits in der Anfangszeit der Fernsehtechnik die Abtastung mit einer Fotozelle (heute Ein-Pixel-Kamera) bei der das dunkle Studio z.B. über eine Nipkowscheibe punktförmig zeilenweise beleuchtet wurde. Mit dem Umweg über eine reflektierende Wand konnte man damit auch (Zitat) quasi um die Ecke fotografieren. Bei dem heutigen Stand der Technik kann man sicherlich auch bei einem normal beleuchtetem Objekt mit dieser Form des Scannens (z.B. zeilenweise beleuchtender Laser) ein sauberes hochauflösendes Bild erfassen. Ich sehe in der Beleuchtung einer (Zitat) zufälligen Auswahl eines Teils des Gesamtbildes keinen Vorteil, da der Ort der Beleuchtung (und damit die gewünschte Auflösung) von vornherein bekannt sein muss.
    Th. Spranger


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