Deutsche Autohersteller sind entsetzt über chinesische Elektroquote



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    Deutsche Autohersteller sind entsetzt über chinesische Elektroquote

    Da war er plötzlich, der Gesetzentwurf auf der Webseite des chinesischen Industrie- und Informationstechnologieministeriums. Seitdem ist die Autoindustrie in heller Aufregung. Kern des Gesetzes ist eine Elektroquote im größten Automarkt der Welt. Und was die Hersteller am meisten beunruhigt: Sie soll bereits ab 2018 gelten.

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  • Ist das letztlich der Todesstoß für jene mit Bezin im Blut aus der Automobilwirtschaft? Das Rad dreht sich jetzt immer schneller. Lobbyist Wissmann ist sicher nicht der wahre Repräsentant der Entwicklung, sondern eher ein profesioneller Bremser. Wie man laufend hört, der Diesel wird uns noch über Jahrzehnte begleiten. Wirklich?



  • Ist doch gut, dass mal eine Regierung richtig Druck auf die Weiterentwicklung von Elektroautos macht. Sowas geht halt nur bei Zentralregierungen und nicht bei dem lobbyistischen Rumgeeiere der Politiker in Europa und Deutschland.



  • Das macht Sinn, denn China braucht dann in baldiger Zukunft deutlich weniger Öl zu importieren, zusätzlich zum Umwelt - und Image Aspekt. Enorme Investitionen der ausländischen Industrie werden nötig und schaffen national kurzfristig zusätzliche und zukünftig langfristige neue Arbeitsplätze.



  • Ich bin sehr gespannt, ob sich die Autoindustrie endlich aufrappelt und nicht länger meint, weiter krachmachende, stinkende und hohe Unterhaltskosten verursachende Verbrennungsmotoren verkaufen zu können. Das gute Elektroauto mit 4 einzeln lenkbaren Radmotoren, Brennstoffzelle für 3000 km Reichweite. cW Wert eines Eis gibt es noch von niemand, wie lang noch???



  • An dieser Stelle (Elektroquote) war die Autoindustrie in Kalifornien bereits vor 20 Jahren. Siehe General Motors EV1.
    Durch Lobby-Einfluss konnten die Gesetze für Zero-Emission damals beseitigt werden.
    Leider 20 verlorene Jahre für die Umwelt und die Technologie.



  • Die deutschen Unternehmen und natürlich auch die wichtigsten Politiker wehren sich zurecht gegen eine solche Einführung von Elektroautos, weil der traditionelle Automobilbau eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft ist. Eine solche Industrieüberlegenheit aufzubauen ging fast ein ganzes Jahrhundert.
    Jetzt soll alles vorbei sein? Ja.

    Ich glaube, zu behaupten das uns Diesel-, Benzinautos noch viele Jahre begleiten werden ist schon bald eine der bekanntesten Fehleinschätzungen in der Geschichte.
    Warum? Nicht weil uns das Öl ausgeht, sondern weil die Leute keine Diesel-, Benzinautos mehr wollen.



  • Bravo China! so muss es sein !



  • Traurig, dass uns immer das Ausland helfen muss! Erst die USA, damit endlich Lügner und Betrüger in der Automobilindustrie entlarvt werden, jetzt China, damit der nationale E-Mobilitätsplan doch irgendwann Realität wird. Alleine schaffen wir sowas ja offenbar nicht. Btw, was machen eigentlich Frau Hendricks und das Dobrindt gerade? Vermutlich nen schönen freien Tag in Berlin, schließlich machen die anderen deren Job.



  • Na und?
    war es nicht der Erzbengel Gabriel der in seiner naturgegebenen Aroganz und Überheblichkeit darauf hin wies, dass Elektromobilität erst dann auf dem heimischen Markt möglich sein wird, wenn uns die Asiaten die dafür erforderlichen Energiespeicher liefern können.

    Deutsche Autohersteller ? was ist das?
    Mercedes legt in seiner Personalpolitik grossen Wert auf Asienkompatibelität.
    AuWeh produziert in Asien, also müssen sie dort auch Geld ausgeben, dass sie dort verdient haben. Also wird dort Zulieferung eingekauft.

    Die anderen Autoproduzenten in D sind sowieso in ausländischer Hand und spielen zur Zeit die Reise nach Jerusalem. Wenn man dann die Bestückung der Verkaufsflächen der Händler betrachtet, dann sind das virituelle Lagerflächen für kaum verkaufbare Produkte.
    Elektromobilität findet man dort höchstens als Alibi_angebote. Infrastruktur weitesgehend tote Hose bis überhaupt nicht angedacht.

    Warum soll man sich über diese Zustände in Murksel_land aufregen? Wird doch in langjährig geplantem Stil von den Vasalen der Besatzer praktiziert. Da werden die Exportüberschüsse lieber in Bankenrettung und Sozialindustrie verbraten als in Deutschland im Mittelstand sicherere Arbeitsplätze zu schaffen.

    Ach ich übersah ja gerade, dass Arbeitsplätze sowieso nicht mehr gebraucht werden, dafür wird ja zur Zeit Industrie 4.0 erfunden.
    In der Übergangszeit bis zu den paradiesischen Zeiten werden die Arbeitssuchenden je nach Staatsangehörigkeitsstatus mit HARTZ 4 Almosen in die totale Armut gemanagt, oder mittels Sozialindustrie in fette Gewinne umgesetzt.

    Elektrisch wird dann sowieso nur noch öffentlich rechtlich mobilisiert, denn für den individuellen Mobilitätsbedarf wird wohl auf geraume Zeit nicht genug elektrische Energie zur Verfügung stehen, von dazu erforderlichen Speichern ganz abgesehen.

    Aber keine Angst, die dicksten Nieten sitzen an den wichtigsten Stellen, die schaffen das schon. Diese politkriminellen Laienschauspielkapitalisten werden dafür die Steuerschrauben bis auf 150% anziehen, und bei dem dann entstehenden Chaos ihren Schnitt machen. Danach wird es kein Monopoly_geld Euro mehr geben.

    Statt dessen wird nach bestes Orwellmanier der Bedarf zugeteilt. Wer da nicht spurt, dem wird kurz mal die Ration gekürzt. So wie es jetzt schon für die HARTZ4 bezieher bei der Notversorgung geplant ist. Elekromobilität wird in der jetzigen Wirtschaftssituation nur ein Nischenprodukt bleiben, es sei denn das Versprechen von Murksel den Zuwanderern gegenüber wird durch die Sozialagenturen eingelöst, nur sollte man dann genügend Ladeparkplätze vor den Agenturen vorsehen, der kostenfreie Nachladebedarf wird immens sein.
    Für die bei denen man nur vermutet das sie Deutsche sind werden billige Schuhe aus Bangladesh importiert. Bezahlt werden die mit alten Schiffen die man dort abwracken lässt. Denn das Monopolyspielgeld Euro wollen die dort nicht haben, davon wird schon mehr als gut tut, von den Zuwanderern nach Hause geschickt.

    Wohl bekomms

    PS; wer Polemik in diesem Beitrag findet, der darf sie behalten.



  • Hier zeigt eine Regierung wie man Elektromobilität voran treibt. - Beifall!

    Die chinesische Regierung ist auch von einer Lobby beeinflusst. Nur das diese Lobby tatsächlich den Fortschritt des Landes im Kopf hat und nicht ausschließlich die eigene Gewinnmaximierung.
    Diese Lobby ist schon einen deutlichen Schritt in der Entwicklung von Elektromobilität voraus.
    Man sieht in China die Chance, der eigenen Industrie einen noch größeren Vorsprung zu verschaffen.
    Das machen die deutschen Lobbisten nicht anders. Nur haben die eben auf ein veraltetes Pferd gesetzt. So ist das, wenn man nur den Besitzstand waren will, wenn man nur noch mit Geld Geld verdienen will und nicht mit der Schaffung von echtem Mehrwert.
    Und jetzt, … versucht man in Deutschland (Europa) mit viel Geschrei das Rad der Geschichte zu bremsen.

    China hat sich noch nie in seine Wirtschaftspolitik reinreden lassen. Wer immer noch denkt, dass China mit der westlichen Industrie zusammen arbeiten will, der hat das chinesische System nicht verstanden. - Zusammenarbeit nur solange wie man es für eigene Belange ausnutzen kann - KnowHow anzureichern/ab zu saugen und dabei Gleichzeitig das KnowHow im Ursprungsland abbauen.
    Auch die Autokonzerne werden über Kurz oder Lang z. B. Entwicklung komplett nach China verlagern, da sich eine „doppelte“ Entwicklungsmannschaft nicht lohnen wird. China zwingt die Industrie ja dazu, Entwicklungsarbeit im eigene Land zu betreiben.
    So macht man und hält man eine Wirtschaft konkurrenzfähig.



  • Zu dem Satz im 2ten Kommentar: Warum soll man sich über diese Zustände in Murksel_land aufregen?
    Wenn mit Murksel Land gemeint ist, dass hier jeder hauptsächlich nur noch seine finanziellen oder sozialen Besitzstände verteidigt, kann ich dieser Formulierung voll zustimmen. Die Politiker tun das, was das Volk von ihnen verlangt, sonst sind sie weg vom Fenster.



  • Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung. Unsere Regierung/unser Wirtschaftssystem unterstützt das noch zusätzlich dadurch, daß es chinesischen (ausländischen)Firmen erlaubt ist, deutsche Unternehmen, die im Besitz von Schlüsseltechnologien (siehe KUKA, …) oder Weltmarktführer sind, mehrheitlich oder komplett zu übernehmen.
    Unsere sogenannten Topmanager sind heute leider nur noch auf kurzfristige Gewinnmaximierung bzw. das Füllen ihrer eigene Taschen aus. Die Zukunft des eigenen Landes, in dem sie groß geworden sind und das sie so weit hat kommen lassen, interessiert diese eitle und selbstverliebte Clique nicht. Warum auch, spätestens nach den Abfindungen bei hinterlassenem Chaos, sind auch deren Abkömmlinge weich gebettet.



  • Die Deutschen Autohersteller sollten auch über folgende Meldungen und Tatsachen entsetzt sein:

    Zitate aus diversen Zeitungsmeldungen im www:

    Jedes Jahr sterben nach Angaben von Forschern mehr als 5,5 Millionen Menschen auf der Welt frühzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung.

    Die meisten Todesfälle wegen Luftverschmutzung, vor allem aufgrund von Verbrennung von Kohle oder Biomasse zum Heizen oder Kochen,
    würden aus China und Indien gemeldet.
    Dort lebten weniger als ein Prozent der Menschen in Gegenden, deren Luft von der Weltgesundheitsorganisation WHO als gesund eingestuft würde.

    Die Forscher versuchen derzeit herauszufinden, welche Quellen der Luftverschmutzung für wie viele Todesfälle zuständig sind.

    Die Feinstaubbelastung in der chinesischen Hauptstadt lag nach Angaben der US-Botschaft in Peking am Montag 25 Mal über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstwert.

    In Peking kletterten die Werte für den besonders gesundheitsgefährdenden PM2,5-Feinstaub nach Angaben der US-Botschaft bis 17.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MEZ) auf 625 Mikrogramm pro Kubikmeter.

    Die WHO empfiehlt, dass ein Grenzwert von durchschnittlich 25 Mikrogramm über den Tag verteilt nicht überschritten werden soll.

    Die chinesische Wetterbehörde forderte die Menschen auf, zu Hause zu bleiben.
    Auch gesunde Menschen sollten den Gang ins Freie vermeiden. Die Warnstufe „Orange“ bedeutet auch, dass Kinder in Schulen und Kindergärten nicht ins Freie gehen dürfen.
    Außerdem müssen einige Fabriken ihre Arbeit einstellen. Eine Verringerung der Umweltbelastung erhofften sich die Meteorologen von einer Kaltfront, die ab Dienstag in Nordchina erwartet wurde.

    Im vergangenen Monat wurde in der chinesischen Stadt Shenyang der höchste jemals gemessene Feinstaubwert registriert: Die PM2,5-Werte erreichten 1.400 Mikrogramm pro Kubikmeter.

    1,6 Millionen Menschen sterben pro Jahr in China an den Folgen der hohen Luftverschmutzung.
    Das sind 4000 Tote - pro Tag.
    Forscher der US-Organisation Berkely Earth fanden heraus, dass die gefährlichste Belastung von Feinstaub-Partikeln der Kategorie PM2,5 ausgeht. Diese sind höchstens 2,5 Mikrometer klein und dringen tief in die Lungen ein.
    Asthma, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Lungenkrebs sind die Folgen.

    Zitate Ende.

    Möglicherweise kommen die Forscher irgendwann auch auf die sauberen Autos mit Verbrennungsmotor als Quelle der Luftverschmutzung.
    Außerdem sollte man China schon das Recht zubilligen seine Probleme in Punkto Luftverschmutzung selbst zu regeln.



  • Der Kunde bestimmt, was Ihr zu liefern habt.



  • Zitat: Wir setzen darauf, dass China einen verlässlichen Wettbewerb und fairen Marktzugang auch für nicht-chinesische Unternehmen sichert und diskriminierungsfreie Regelungen trifft, fordert VDA-Präsident Matthias Wissmann.
    Sehr naiv gedacht. Um was geht es in der Wirtschaft/Politik? Um Marktanteile/Macht gewinnen und sichern. Oder kurz zusammengefasst: Um Geld. Und dazu ist denen jedes Mittel recht.


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