4 Gründe, warum Querdenker Unternehmen voranbringen



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    4 Gründe, warum Querdenker Unternehmen voranbringen

    Warum Querdenker und Charakterköpfe Unternehmen einen wirklichen Mehrwert bringen können, verrät Ihnen Heiner Fischer, einer der führenden deutschen Headhunter und Geschäftsführer der auf Executive Search spezialisierten Personalberatung Herbold Fischer Associates.

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  • Meine Berufserfahrung ist: Querdenker sind insbesondere bei Kollegen unbeliebt. Sie gelten als schwierig, gescheitmeierisch und unbequem. Und sie machen den ältergedienten Kollegen häufig Angst. Da braucht es als Querdenker schon viel Kraft und Energie, seinen unkonventionellen Kurs beizubehalten. Daher haben Querdenker nur in bestimmten Firmen eine echte Zukunft. In den meisten die ich kenne eher nicht.



  • Stimmt, Unternehmen mit gelebter Innovationskultur kann man hierzulande in der Tat mit der Lupe suchen und Ideen von außen werden nach dem Schema des not-invented-here-Sydroms abgeschmettert: Die landen zunächst in der Geschäftsleitungs- oder Stabsebene und werden mangels technischer Kompetenz an die Entwicklungsleitung delegiert. Die aber wird dafür alimentiert, dass sie selbst innovative Produkte oder Verbesserungen realisiert und wähnt sich durch die Innovationen von außen in Ihrer Kernkompetenz herausgefordert. Folglich schüttelt man dort solange den Kopf über der Suppe, bis man ein Haar darin findet (das geht sogar bis zur Sabottage von Prototypen - alles schon erlebt). Die abschlägige Rückmeldung wird in der Geschäftsleitung natürlich mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, weil man damit wieder zur Tagesordnung übergehen kann bzw. zu der ohnehin mühevollen Kostenoptimierungsroutine mit der man versucht, Finanziers und Investoren bei Laune zu halten und so geraten wir im internationalen Wettbewerb immer weiter ins Hintertreffen. Wichtig wäre es, sogenannte Sandkasten-Abteilungen mit eignem Budget auszustatten - aber woher die Querdenker nehmen, die man längst abgewimmelt, kaltgestellt oder konditioniert und demotiviert hat?



  • Stimmt, Unternehmen mit gelebter Innovationskultur kann man hierzulande in der Tat mit der Lupe suchen und Ideen von außen werden nach dem Schema des not-invented-here-Sydroms abgeschmettert: Die landen zunächst in der Geschäftsleitungs- oder Stabsebene und werden mangels technischer Kompetenz an die Entwicklungsleitung delegiert. Die aber wird dafür alimentiert, dass sie selbst innovative Produkte oder Verbesserungen realisiert und wähnt sich durch die Innovationen von außen in Ihrer Kernkompetenz herausgefordert. Folglich schüttelt man dort solange den Kopf über der Suppe, bis man ein Haar darin findet (das geht sogar bis zur Sabottage von Prototypen - alles schon erlebt). Die abschlägige Rückmeldung wird in der Geschäftsleitung natürlich mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, weil man damit wieder zur Tagesordnung übergehen kann bzw. zu der ohnehin mühevollen Kostenoptimierungsroutine mit der man versucht, Finanziers und Investoren bei Laune zu halten und so geraten wir im internationalen Wettbewerb immer weiter ins Hintertreffen. Wichtig wäre es, sogenannte Sandkasten-Abteilungen mit eignem Budget auszustatten - aber woher die Querdenker nehmen, die man längst abgewimmelt, kaltgestellt oder konditioniert und demotiviert hat?


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