High-Tech-Unternehmen bangen um Gütesiegel „Made in Germany“



  • Umstrittener EU-Gesetzesentwurf
    High-Tech-Unternehmen bangen um Gütesiegel „Made in Germany“

    Ein aktueller Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission verpflichtet Hersteller Verbraucherprodukte entsprechend des Ursprungs nach zollrechtlichen Kriterien zu kennzeichnen. Der Verband der Hightech-Industrie SPECTARIS sieht dies mit großer Sorge, da das Gesetz für die exportstarken Mittelständler eine große bürokratische Last darstellen würde.

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  • Ein zusätzlicher Aufdruck Designed in Germany könnte die Auswirkungen dieses Gesetzes mildern.



  • Wieviel muss denn in Germany gemacht sein, damit der Aufdruck gerechtfertigt ist.
    Beispielsweise reicht es nicht, ein Klischee zu stempeln und das Gerät dann als Made in Germany zu verkaufen.
    Der Aufwand sollte betrieben werden um Made in Germany zu schützen.

    Grüße aus Urbach



  • Wenn das so weiter geht, dann reicht es wahrscheinlich bald, dass der Fertigungsauftrag in Deutschland unterschrieben wird. Für den Endkunden ist schon lange nicht mehr ersichtlich, wo das Produkt letztendlich hergestellt wurde. Made in Germany heißt für mich immer noch Hergestellt in Deutschland und nicht Entwicklung und Qualitätsmanagement in Deutschland. Schade für das Label und für die Firmen, die wirklich noch in Deutschland produzieren.


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