Wissenschaftler entwickeln die Wasserstoff-Fabrik der Zukunft



  • Wissenschaftler entwickeln die Wasserstoff-Fabrik der Zukunft

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung wollen mit einem modularen Konzept Wasserstoff umweltfreundlich, bedarfsgerecht und dezentral erzeugen und verteilen.

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  • Schöne grüne Wasserstoffwelt…
    Au weia.
    Da wandern Subventionsmilliarden in eine Technologie, die von Anfang an eine Sackgasse ist.
    Unter anderem weil:
    Power to gas - und back to power bedeutet, dass der Verbraucher am Ende pro kWh ein Vielfaches des Preises zahlt weil die Wirkungsgrade einfach schlecht sind.
    Elektrolyse und Brennstoffzelle?
    Da kommen beim Verbraucher grade mal 25-30% der initial eingesetzten Energie an.

    Wasserstoff aus Wasser und was niemand berichtet:

    1. Das geht nur aus Reinstwasser, weil Elektrolyse aus verunreinigtem Wasser zu Galvanik wird. Wir sind uns sicher, dass sauberes Wasser die nächste knappe Resource wird und jetzt parken wir das in mobilen Systemen?

    2. der Maßstab: Für 1kg H2 - genug für 100km Reichweite im - braucht es 9 Liter Trinkwasser und 55kWh elektrischer Energie. Alleine die deutschen PKW fahren jeden Tag etwa 2 Milliarden Kilometer (!!). Dazu braucht es 20 Millionen kg H2 oder 180 Millionen Liter Wasser und 1.1 Milliarden Kilowattstunden elektrischer Energie. Das ist der Wasserbedarf von über einer Millionen Menschen und der Energiebedarf einer Großstadt.
      Ein drittel der elektrischen Energie und 0 Liter Wasser werden benötigt, wenn man mit Batterien fährt.
      (ich sehe schon die Lithiumkeule Umweltverschmutzung kommen)

    3. Der Materialschwund: In allen Technologien der Wasserstoffgewinnung gibt es H2-Verluste durch Diffusion, weil das H2-Molekül so winzig ist. Schätzungsweise 10% des erzeugten Wasserstoffes gehen durch Diffusion an die Atmosphäre verloren und werden zu stellarem Wasserstoff. Für immer vom Planeten verschwunden.
      Eine Umstellung auf Wasserstoff als Brennstoffträger in voller Breite hätte zur Folge, dass die Welt alle 5 Jahre das Wasservolumen Bodensee verliert.
      Tropfen auf den Heißen Stein?
      Kompensiert den Anstieg der Meere?
      Weder noch. In einer Zeit mit so wenig Wasser auf der Welt, das seit beginn der Geschichtsschreibung zum ersten Mal Elefanten in Afrika verdursten, darf über Entzug von Wasser aus dem Ökosystem nicht nachgedacht werden.

    Fazit:
    Immer dann, wenn man es am Ende mit Strom betreiben kann, ist Wasserstoff die falsche Lösung.
    Überall da, wo man es mit Wasserstoff kann und mit Strom nicht, wäre grüner Wasserstoff sinnvoll.
    Aber so lange der aus Öl und Gas extrahierte Wasserstoff so konkurrenzlos billig ist wie heute bleibt die Vision einer H2-Welt eine leere Fiktion


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