Zewa hat Apple gekauft – wisch und weg à la Corona



  • Editorial
    Zewa hat Apple gekauft – wisch und weg à la Corona

    Zewa hat Apple gekauft. Das las ich dieser Tage auf meinem Smartphone. Zu diesem Zeitpunkt war das einer der besseren Corona-Witze, die via WhatsApp mein tristes Homeoffice-Leben aufhellten. Aber aus Spaß könnte schnell Ernst werden.

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  • Danke Herr Wiesböck,

    ich teile Ihre Ansicht. Mehr davon!!

    Herzlichst, Joachim Tatje, ViATiCO Strategie und Text



  • Hallo Herr Wiesböck,

    Ihre Meinung und Ihre Hoffnung auf die Änderungen in der Zukunft korrekt und ich teile sie komplett. Leider haben wir aus der Finanzkrise 2009 auch nur sehr bedingt gelernt unser Verhalten nachhaltig zu verändern. Es wäre schön, wenn es diesmal anders wäre und wir sollten alle gemeinsam daran arbeiten.

    Markus Voeltz



  • Tja, da ist was dran. Aber es ist halt verführerisch, ein Tablet statt für 300€ für mal eben 100 € kaufen zu können.
    Wir müssen unsere Billiglohnquellen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft stärken: Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Nordafrika - dort sollen unsere verlängerten Werkbänke stehen, nicht im imperialistischen China.



  • Im Grunde hat doch schon der Wirtschaftskrieg zwischen China (Huawei) und USA gezeigt, wie abhängig nicht nur chinesische Smart Phone Hersteller von den Patenten und Produkten aus USA sind. Wenn die Politik in den USA aus welchen Gründne auch immer, ein Land mit der Entziehung dieser Produkte droht, ist schicht im Schacht. Das trifft auch auf Europa zu, wo nicht nur die Mikroprozessoren, sondern auch Mikrocontroller, Peripherie, sogar die ganze Analogtechnik und Mixed Signal Technik sowie die Software und Entwicklungsumgebungen, ja sogar CAD-Programme in der Hand der USA sind und auch Deutschland jederzeit entzogen werden könnte, wenn wir in Ungnade fallen. Des halb muss auch mit Blick auf die politische Entwicklung in den USA Europa unabhängiger werden. Denn ganz Washington hat von Trump gelernt, wie mächtig das Schwert des Wirtschaftskriegs ist und diese Waffe wird künftig wesentlich stärker zum Einsatz kommen, als bisher. Das Verhalten der USA bei North Stream 2 wird ebenfalls Schule machen.



  • Und die Gesundheit aller Menschen sollte an oberster Stelle stehen. sagen Sie.
    Aber die Freiheit der Menschen sollte mindestens genau so weit oben stehen.
    Angst ist ein schlechter Ratgeber.
    Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
    Ich sehe mit großer Sorge mit an, wie die Panik um Corona bei den meisten Menschen das rationale Denken ausschaltet. Es gibt einen neuen Staatsfeind, der das Volk dazu bringt, dass jeder verdächtigt; und diese soziale Entfremdung wird noch dazu als Solidarität verkauft.
    Ich wünsche mir ja auch, dass diese Krise uns dazu bringt, an den echten Problemen zu arbeiten. Aber leider sieht es im Moment nicht danach aus, als könnte wirklich etwas gutes dabei herauskommen. Ich hoffe stark, dass ich mich irre..



  • Meine Hoffnung haben Sie geweckt! Es ist genau die richtige Zeit neu zu denken. Wohlstandsgewinne wegen einem günstigeren Tablet für 100 € statt 300 € sind das Modell der Globalisierung. Sie führen aber immer mehr zu verlorenen Arbeitsplätzen auf unserer Seite, so dass der prekär Angestellte sich selbst die 100 € nicht mehr leisten kann.
    Lasst uns neu denken, am besten im Kombination mit einer echten Nachhaltigkeit, die nicht nur Augenwischerei ist.



  • Es ist noch viel zu früh, um darüber zu diskutieren. Gedanken machen ist gut, aber reden? - zu früh.



  • zu 100% meine Meinung. Und diese habe ich schon seit Jahrzehnten. es wäre schön, wenn wir die Änderung angehen würden.



  • Spätestens wenn Sie die Tabletten, die Sie oder Ihre nächsten Angehörigen dringend brauchen, nicht mehr bekommen, weil China als Wirkstoffproduzent (warum auch immer) gerade ausgefallen ist, werden Sie sich wünschen, das irgendwelche anderen Leute nicht nur gedacht, sondern auch geredet und VOR ALLEM gehandelt haben.

    1. Nichts gegen China - das Land steht hier nur als Beispiel
    2. Es geht natürlich - wie im Artikel angedeutet - um viel mehr und wichtigere Probleme, als nur um sichere Lieferanten; z.B. auch um Nachhaltigkeit und Ökologie.
    Aber so wird es vielleicht deutlich für Sie.



  • Großes Thema haben Sie in wenigen Sätzen recht gut formuliert.
    Gleichzeitig wird jedoch 14 Gadgets für 14 Tage Homeoffice
    22.03.20 | Autor: Heidemarie Schuster veröffentlicht.
    Dabei wäre das doch auch ein wichtiger Punkt, dass wir uns nicht mehr haufenweise vor lauter Überwohlstand solche Schwachsinnsprodukte kaufen!



  • Es ist ja schön, dass sich hier alle mal eben ein Tablet für 300€ statt 100€ kaufen können. Dummerweise wird aber halt das 300€-Tablet auch da produziert, wo auch das 100€-Tablet her kommt, nur derjenige, der sein Markenbempel drauf klebt, kassiert 200€ mehr…


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