Bahn: Industrie muss mehr Digitaltechnik liefern



  • Bahn: Industrie muss mehr Digitaltechnik liefern

    Mehr Zuverlässigkeit und mehr Platz auf der Schiene, ohne zusätzliche Gleise - das verspricht sich die Bahn von der Digitalisierung. Doch bis dahin muss noch einiges passieren.

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  • Solange die Fahrgäste nicht digitalisiert sind, wird sich an den Störungen nichts ändern. Die fehlenden 20% zur Pünktlichkeit, werden hauptsächlich durch die Fahrgäste verursacht. Hierbei werden durch Nachzügler die Türen blockiert oder Lichtschranken verstellt. Große Verzögerungen gibt es auch beim nicht digitalen Verhalten wie z.B. beim Ein- und Aussteigen. Fahrgast 4.0 ist ein Wunschtraum für die Bahn. Ich selbst, fahre seit 22Jahren mit der S-Bahn täglich durch Stuttgart….



  • … und habe 22 Jahre lang nichts dazu gelernt?
    Es ist einfach Unsinn, die Systemmängel den Fahrgäste anzulasten!
    Ein gut organisiertes System kann auch die kleineren, von Ihnen geschilderten Störungen locker wegstecken!
    Ja, auch Umsteigezeiten lassen sich digital planen.Im Gegensatz zu vielen Planer wäre eine künstliche Intelligenz wohl nicht überrascht, dass es auch so Störenfriede wie alte Leute, Behinderte, Mütter mit Kinderwägen und ähnliches Ungemach gibt.
    Und: Stellen Sie sich vor: Zu Stoßzeiten fahren mehr Leute mit den Öffentlichen.Da kann dann das Umsteigen auch durchaus mal länger dauern, weil halt zuerst mehr Leute aussteigen müssen (was natürlich länger dauert), bevor neue einsteigen können!



  • Morgens zwischen 7 und 8 Uhr recht konzentriert die Schüler und Pendler, vormittags dann Ihre Störenfriede, nachmittags verteilen sich beide Gruppen ganz gut auf die gesamte Zeit. Also können Sie schon ganztägig denselben Takt mit denselben Fahrgastwechsel- und Umsteigezeiten fahren. Dazu genügt (im Schienenverkehr) die bisherige Intelligenz vollkommen.


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