Siemens dementiert Bericht über Abbau von 20 000 Stellen



  • Siemens dementiert Bericht über Abbau von 20 000 Stellen

    Siemens hat einen Pressebericht dementiert, laut dem im Rahmen der neuen Konzernstrategie in sämtlichen zentralen Funktionen weltweit 20 000 Stellen überflüssig werden könnten.

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  • Natürlich kommt das, und zudem größere personelle Verschiebungen: je mehr IT, AI und IoT in geschäftlichen Prozessen und Abwicklungen mit höherer Effizienz, um so weniger Manpower ist an diversen Stellen nötig. Allerding kommt das nicht über Nacht, diese Anpassung und Modifikation und IT-Einführung braucht auch Zeit. Wenn das sinnigerweise auf einer Investorenkonferenz gesagt sein sollte, dann ist klar, daß dies auch mit Blick auf Kostenreduzierungen (=besserer Share Holder vALUE) getan wurde, nicht nur Wachstum. Schließlich hat der CEO auch den Aktienwert des Unternehmens im Blick, denn auch daran wird er im Markt gemessen.



  • Und genau in Ihrem letzten Satz liegt das Problem: Die Mitarbeiter sind nicht mehr wichtig und austauschbar (glaubt man). Wichtig ist nur, die Aktionäre zu befriedigen….schade. Meine persönliche Meinung ist, das die meisten Aktiengesellschaften - also nicht nur Siemens - den Ursprung ihrer Rechtsform aus den Augen verloren haben und somit gar keine AGs mehr sein sollten. Wenn schon Aktionäre wichtiger betrachtet werden, als die eigenen Mitarbeiter, so hat der CEO das Prinzip AG falsch verstanden.


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