12 Tipps: So leben Ihre Produkte länger



  • Geplante Obsoleszenz, Teil 4
    12 Tipps: So leben Ihre Produkte länger

    Dass sich die geplante Obsoleszenz nur sehr schwer oder gar nicht nachweisen lässt, ist längst bewiesen. Worauf ist zu achten, damit Produkte länger leben? Die folgenden Tipps sollen dabei helfen.

    zum Artikel



  • Das ist alles schön und gut was hier angeführt wird, leider gehen die Geräte 1-2 nach ahre nach der Garantiezeit defekt. Nun wird es kompliziert, wenn der Hersteller sich noch erinnern kann das Gerät überhaupt hergestellt zu haben, weigert er sich selbst einen Schaltplan für das Gerät auszuliefern. Die Begründung, die Qualität des Produktes soll erhalten bleiben(Qualität?? Ist doch eh schon defekt!!). Der hersteller möchte es selbst instand setzen. Wenn er das Gerät bekommt sind natürlich die Reparaturkosten so hoch, dass nur ein Neukauf lohnt. Der Gesetzgeber ist hier gefragt die Hersteller dazu zu verpflichten Unterlagen zur verfügung zu stellen1. Doch leider versagt die Politik nur allzu oft!!



  • Es wäre nur ein Federstrich für die EU-Bürokratie, eine Anordnung zu erlassen, nach der für Elektrogeräte ab einem bestimmten Mindestwert (bzw. Endverbrauchspreis) z.B. 20,00 Euro ein Schalt- und ggf. sogar Reparaturplan mitgeliefert werden muss.
    Man muss das nur wollen!
    So viel zur (Fach-)kompetenz unserer gewählten Volksvertreter…

    Zur Erinnerung: Bei den Konformitätserklärungen hat das ja auch funktioniert!

    PS:
    Natürlich müsste das auch für Ama...on- und e-...y Billigimporte auch zwingend gelten!

    PPS Ich habe gerade versucht, eine noch nicht einmal so alte Luxus-Elektrozahnbürste der Firma Braun zu reparieren. Da hätte man nur den verschlissenen Akku tauschen müssen. Eigentlich eine Kleinigkeit und ein Fall von wenigen Euro, dann hätte die Zahbürste weitere 3-5 Jahre problemlos ihren Dienst verrichten können. Bei den alten, dummen Vorgängerzahnbürsten der gleichen Firma war das auch noch problemlos möglich. Nur sind jetzt die Gehäuseteile nicht mehr geschnappt und geschraubt, sondern so miteinander verklebt/verschweisst, dass man auch als Reparaturprofi vom Fach das Gehäuse zum Batteriewechsel nicht mehr zerstörungsfrei öffnen kann...



  • You made my day: Die Fachkompetenz der Volksverdreher, die immer noch euphemistisch unter der Bezeichnung Volksvertreter firmieren. Frei nach Heine: Denk ich an den Euro und den Draghi in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.



  • Kenn ich, da gibts Hersteller von sündhaft teuren Smart Phones, da ist die Konstruktion so unendlich dämmlich-smart, daß der Wechsel der irgendwann nachlassenden Akkus nur noch im speziellen Reparaturbetrieb vorgenommen werden kann. Somit werden locker aus geringen Akku-Kosten um 7 bis 8 Euro sog. Reparaturkosten multipliziert mit dem Faktor Zehn des Akkus. Brave new world? Nö, eine technische Perversion. Wertschöpfung und Produktivitätssteigerung anders betrachtet: beim Kunden einfach durch sinnlose Konstruktionen Geld abschöpfen.



  • … aus eigener Erfahrung, HTV ist auch keine Gewähr: HTV kann nicht behaupten, dass die Geräte keine Bauteile oder Konstruktionen von gewollter Obsoleszenz enthalten. Man kann immer nur erklären, dass man nichts gefunden hat. So ist HTV schon ein Netzteil mit USB-Stecker durchgerutscht wobei man das Hauptgerät (mit USB-Buchse) laut Hersteller nicht mit einem USB-Netzteil betreiben darf. Auch kann HTV nicht alle Betriebsbedingen erahnen. Z. B. kann ein USB-Netzteil durchbrennen, wenn es an der Garderobe mit einem Schal zugedeckt wird (DECT-Telefone befinden sich häufig im Flur neben der Garderobe). Auch kann ein leicht falsch zusammengebauter Mixer in der Küche in Betrieb genommen werden und HTV hat es durchgewunken.

    Dies sind Beispiele, die auch vor ein paar Monaten im Fernsehen gezeigt wurden. Also, gesunden Menschenverstand können diese Prüfunternehmen nicht ersetzen. Auch können sie nicht behaupten, Geräte sind fehlerfrei.



  • Wenn ich den Text unter Achten Sie auf Reparierbarkeit lese, erkenne ich die fehlende Kompetenz des Schreibers. Bei einer Nachttischlampe sollte man das noch beantworten können. Beim Fön wird es schon schwieriger, wenn Einwegschrauben das Gehäuse zusammenhalten. Wenn nämlich jemand selbst dran repariert und dann zu Schaden kommt, steht anschließend der Rechtsanwalt mit einer Klage vor der Tür des Herstellers. Ersatzteile? Egal, man kann nichts reparieren. Dank guter Qualität kein Problem, ich benutze so ein Gerät seit 30 Jahren. Aber was antwortet der Verkäufer auf die Frage nach der Reparierbarkeit bei einem smarten Fernseher? Da ist quasi ein PC drin und nach ein paar Jahren sind die Controller nicht mehr auf dem Markt. Selbst wenn noch einen bekommt, stellt sich die Frage nach den Austauschmöglichkeiten von hochpoligen Bauteilen unterschiedlicher Bauformen. Das können nur Spezialisten. Aber selbst wenn das ein Betrieb kann, muss ja noch ein Programm rein. Da sitzt der Hersteller drauf. Also den 5 Jahre alten TV nach Korea schicken? Vergesst es, dank Innovationen am Markt liegt der Restwert unter den Transportkosten, auch wenn der TV nur innerhalb Deutschlands verschickt werden müsste.
    Die Konzerne und die Programmanbieter diktieren uns in immer kürzeren Zeitspannen eine neue Gerätegeneration, die ältere Geräte alt aussehen lässt. (DVB-T2, DAB+ zu Lasten von Analog-TV und UKW) Da ist der Ausfall, ob geplant oder zufällig, fast schon das kleinere Übel.
    * zuletzt geändert von: FERGEHOF am 07.02.2017 um 18:48 Uhr *



  • Wer ist HTV? Eine Firma?


Log in to reply