VW-Chef Müller: Deutsche bei E-Mobilität inkonsequent



  • Das Problem ist kein technisches. Herr Müller verkennt, dass die deutschen Autofahrer einen zusätzlichen Werkstattbesuch und damit einen zusätzlichen Aufwand hinnehmen müssen. Außerdem ist es vergleichsweise mit einem Dieb, der den Bestohlenen anbietet,sein Eigentum kostenlos abzuholen. Außerdem bekommen wir vom Managern doch vorgemacht, dass man herausholt, was man herausholen kann. Ist das inkonsequent?
    Kundenbeschimpfung hilft hier nicht weiter.
    Selbstherrliche Manager tragen nicht zum Vertrauengewinnen bei!
    * zuletzt geändert von: Opaheini am 25.11.2016 um 13:27 Uhr *



  • … den teilweisen Verzicht bei der variablen Vergütung auf drei Jahre zurückzustellen ... - Kann mir das jemand übersetzen, damit ich es auch verstehe? Heißt das hier, sie warten nur 3 Jahre und bekommen dann ihr Geld im vollen Umfang?

    Was heißt, einen Verzicht zurück zu stellen?



  • Wer so scheinheilig argumentiert, hat den falschen Job. Wenn das wirklich eine in der deutschen Automobilindustrie vorherrschende Einstellung wäre - dasn gute Nacht.



  • Wir haben auch noch andere Industriezweige.



  • Der VW-Vorstand hat wirklich nicht verstanden, wie man sich bei so einem Skandal verhält. Statt sich selbstsicher und selbstherrlich eine gigantische Strafe abzuholen hätten sie in absoluter Demut versuchen müssen, eben diese Strafe abzumildern. In asisatischen Gesellschaften entschuldigen sich entsprechende Manager öffentlich für ihre Verfehlungen (sie sind verantwortlich für alles, was in der Firma läuft !!!) und verbeugen sich bis zum Boden. Nicht so der VW-Vorstand. Mit stolzgerschwellter Brust wird eine fast-Entschuldigung abgelesen und allen Beteiligten klar gemacht, dass ihnen keiner das Wasser reichen kann. Weit gefehlt!
    Und dass die Deutschen wenige Elektroautos kaufen hat viele Gründe: Fehlende Infrastruktur (Stichwort Laternenparker) und fehlende Angebote. Die halbherzigen Versuche der deutschen Autohersteller, ein Elektroauto auf die Räder zu stellen, sind wirklich traurig. Es mangelt an Reichweite, an Komfort, an Auswahl und an attraktiven Preisen. Gerade ein großer Hersteller wie VW könnte mit einem Wechselakkusystem, bei dem an einer Tankstelle der leere Akku aus- und ein voller eingesteckt wird, in nicht mehr als drei Minuten, wirklich punkten. Damit wäre auch das Reichweitenproblem gelöst. Mit einem offenen Standard und genau einem Akkutyp (in großen Autos stecken halt mehrere Akkus) mit einem offenen Standard ohne Verdongelung (damit beliebig viele Akkuhersteller beliebig viele Autohersteller beliefern können) könnte man der e-Mobilität einen riesigen Aufschwung verleihen. Aber das bleibt wohl Wunschdenken… (damit kann man dann ja gar keine Lizenzgebühren erwirtschaften... oder durch 27000000 verschiedene Bauformen den Markt abschotten... oder durch Trivialpatentklagen anderen Herstellern oder Herstellern von Nachahmerprodukten das Leben schwer machen... oder oder oder...)


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