VW-Chef Müller: Deutsche bei E-Mobilität inkonsequent



  • Neuer Streit bei Volkswagen und Daimler
    VW-Chef Müller: Deutsche bei E-Mobilität inkonsequent

    Dem gebeutelten Autobauer Volkswagen steht neuer Ärger ins Haus. Der mächtige Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh griff die VW-Großeignerfamilie Porsche/Piëch nach der Ankündigung des Stellenabbaus mit 23.000 Betroffenen allein in Deutschland scharf an. Und auch bei Daimler regt sich der Betriebsrat.

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  • Die Nachteile der eMobilität, wie sie heute realisierbar ist, sind seit 100 Jahren bekannt und mehr oder minder unverändert: Geringe Energiespeicherdichte und hoher Verschleiss an den Akkus (nur max. 1000 Ladezyklen).

    Warum wurde die eMobilität dann nicht bereits vor 100,70 oder wenigstens 50 Jahren angegangen?

    Ganz einfach: Es überwogen bislang immer die Nachteile! Das ist aktuell immer noch so und wird auch auf geraume Zeit noch so bleiben!

    Nur Staaten wie China, die bei JEDER Automobil-Fertigung quasi bei Null starten, bietet die eMobilität eine gewisse Chance, hier die Investitionen in neue Fabriken und den Aufbau einer Industrie-Infrastruktur passend auszulegen, zudem ist die eMobilität deutlich weniger komplex als die Verbrenner.

    Die Nachteile sollen hier nur langfristig aufgewogen werden, zudem wären konventionelle Wägen solcher Newcomer absolut unverkäuflich!

    Wie man an Tesla sieht, deren E-Variante eines absoluten Ladenhüters von Lotus es plötzlich auf Stückzahlen und positive Presse brachte, ist der e-Hype also eine Art Selbstläufer für die Vermarktung.

    Ein Hype, den es zu stoppen gilt, solange die deutsche Automobilindustrie noch einigermaßen gesund ist! Also JETZT!

    Ansonsten fällt nicht jeder 7. oder 3. Arbeitsplatz weg, sondern schlicht ALLE!
    Denn in Sachen eMobilität können die etablierten Hersteller gar nicht gewinnen, da sie viel zu hohe Ansprüche an ihre eigenen Produkte haben und auch die Verbraucher natürlich entsprechend hochwertige Produkte gewöhnt sind!

    Sehen Sie sich doch die ganzen Gurken an, die die eMobilität bislang hervorgebracht hat! Hätte VW oder wer auch immer solch ein Fahrzeug angeboten, man hätte sie ausgelacht und mit Hohn und Spott überzogen!

    Das gilt AUCH für den Tesla! Aber die USA müssen auf Tesla setzen, da die herkömmliche Autoindustrie dort bereits am Boden liegt und der Dieselskandal ist nur ein weiterer Versuch der USA, hier wieder Boden gut zu machen!

    Den deutschen wie europäischen Herstellern kann man nur raten, sich auf ihre Stärken zu besinnen und z.b. in Raps-Anbau zur Herstellung von Bio-Diesel zu setzen, das wäre eine deutlich nachhaltigere ÖKO-Mobilität, als es die eMobilität je sein wird, es sei denn, die physikalischen Gesetze ändern sich !



  • Es sind leider nicht viele, aber manche Autofahrer wissen dass das Elektroauto auch garnicht grün ist. Weil der Ladestrom nicht grün ist. Denn die grünen Stromquellen laufen immer auf Volldampf schon bevor jemand seine Batterie laden will. Zwangsläufig springt nichtgrüne Stromerzeugung ein um den Ladestrom zu erzeugen. Ist das Kohle, ist jeder Benziner im CO2 besser.



  • ich brauche kein E-Auto, wenn ich mit dem Ding im Winter, also mit Licht und Heizung nicht wenigstens 800 km mit einer Akkuladung fahren kann. Solange ein E-Auto ein unflexibles Stadtauto mit mickriger Reichweite ist, können VW und auch die übrigen E-Auto-Hersteller ihre Modelle behalten.
    Und solange VW die Frechheit besitzt, den deutschen VW-Dieselkäufern keine Entschädigung zukommen zu lassen, wird auch kein neues Auto aus diesem Konzern gekauft.
    Das juckt zwar die superreichen Damen und Herren Vorstände wenig, ich bin aber auch nicht da, um mich von solchen Leuten belügen zu lassen.



  • @roby111: Schon mal ausgerechnet, wie viel Fläche wir benötigen um den gesamte Triebstoffbedarf durch Pflanzen zu decken? So eine Pflanze hat einen Wirkungsgrad im unteren einstelligen %-Bereich. Das wird dann in einem Verbennungsmotor mit einem Wirkungsgrad im unteren 2-stelligen %-Bereich umgesetzt.
    Wir haben garnicht genug Ackerfläche auf diesem Planeten um diesen Bedarf zu decken!



  • Irgendwie lustig, wie der Bedarf an Reichweite synchron zur gebotenen Technik steigt.
    Erst kamen die Autos 100km weit, da wurden 200 gefordert. Dann waren es 150km mit 300 geforderten. Jetzt kommen Fahrzeuge mit 3-400km auf den Markt, da werden 800 gefordert.
    Wenn dann die Autos irgendwann 1000km weit kommen werden dann 2000 benötigt?

    Wieso sollte VW deutsche Dieselkäufer entschädigen? Es ist ihen doch gar kein Schaden entstanden. Zugegeben, der Gesetzgeber wurde verarscht, aber wenn er die Vorschriften so dämlich schreibt…



  • Da steht noch viel mehr Ärger ins Haus. BYD hat vermeldet, dass wir in Europa im Fahrzeugbau - speziell bei den Motoren seit 100 Jahren Erfahrung haben, die nicht so leicht aufzuholen ist. Bei den E-Fahrzeugen sieht das ganz anders aus. Das ist als wenn man den RESET Knopf drückt oder der PACECAR auf der Strecke ist - alle haben das dieselben Ausgangsbedingungen. Jeder darf raten, wer wohl schneller in die Gänge kommt.
    Wenn jetzt die Zänkereien um ein paar Jobs nicht aufhören, können wir bald die ganze Autoindustrie hier bei uns zu Grabe tragen.
    Dann müssen wir uns alle warm anziehen.
    Ein alter Spruch sagt: Optimisten in Europa lernen Russisch - Pessimisten lernen Chinesisch….
    * zuletzt geändert von: g_schroeter@icloud.com am 21.11.2016 um 14:49 Uhr *



  • Es sind leider nicht viele, aber manche Autofahrer wissen dass das Elektroauto auch garnicht grün ist. Weil der Ladestrom nicht grün ist. Denn die grünen Stromquellen laufen immer auf Volldampf schon bevor jemand seine Batterie laden will. Zwangsläufig springt nichtgrüne Stromerzeugung ein um den Ladestrom zu erzeugen. Ist das Kohle, ist jeder Benziner im CO2 besser.



  • VW Chef Müller sollte endlich ein gutes Elektroauto entwickeln lassen und nicht dem mündigen Verbraucher die Schuld geben. Bei einem guten Elektroauto hätte ich schon lang eines. Ich warte auf 4 einzeln gelenkte Radmotoren, eine Brennstoffzelle für 3000km Reichweite, ein cW Wert wie ein Ei,unter 3s auf 100 km/h, unter 600 kg Gewicht, unter 15 000 € Kaufpreis. Es kann quer einparken, auf der Stelle wenden, hat eine einmalige Strassenlage wegen der 4 Radlenkung. Es genügt eben nicht, den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Das richtige Elektroauto ist in seinen Eigenschaften um Welten besser als die jetzige Autogeneration, damit könnte man den Markt in kürzester Zeit aufrollen.



  • Die aktuelle Diskussion um E-Mobilität und die etablierte Verbrennertechnologie hört sich absolut lächerlich an, wenn der Arbeitsplatzabbau damit begründet wird, dass E-Autos einfacher zu Bauen seien. Wenn dies so ist, dann sollten sich E-Autos in der Masse günstiger, also mit weniger Aufwand an Material, Maschinen, Arbeitszeit usw. herstellen lassen. Dies ist also für den Nutzer der Technologie von Vorteil, da er die selbe Leistung, nämlich seine Mobilität, für geringere Kosten sicherstellen kann. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies eine Produktivitätssteigerung. Eine Steigerung der Produktivität durch Wechsel der Technologie gab es in der Geschichte der Menschheit schon häufig und auch die damit verbundenen Diskussionen bzgl. Gesellschaftswandel, Arbeitslosigkeit und dergleichen. Das Automobil selbst war eine solche Technologie. Es gibt aber auch andere Beispiele wie die Dampfmaschine, die Computertechnologie und viele mehr.
    In der rückblickenden Betrachtung hat eine Steigerung der Produktivität in der Regel zu einer Erhöhung des allgemeinen Lebensstandarts geführt.
    An der Verbrennungstechnologie festzuhalten nur weil man es schon seit 100 Jahren so gemacht hat, scheint das falsche Argument zu sein. Es wird sich am Markt die Technologie durchsetzen, die den selben Nutzen für geringere Kosten erzielen kann.
    Falls diese Betrachtung zugunsten der E-Mobilität ausfällt, sollte die Industrie den Wandel mitgestalten. Denn wer einen unvermeidbaren Technologiewandel nicht oder zuspät sieht, hat keine Möglichkeit ihn aktiv zu steuern.



  • Warum zensieren Sie den Kommentar weg? Es sind leider nicht viele, aber manche Autofahrer wissen dass das Elektroauto auch garnicht grün ist. Weil der Ladestrom nicht grün ist. Denn die grünen Stromquellen laufen immer auf Volldampf schon bevor jemand seine Batterie laden will. Zwangsläufig springt nichtgrüne Stromerzeugung ein um den Ladestrom zu erzeugen. Ist das Kohle, ist jeder Benziner im CO2 besser.
    Wenn Sie weitere Erläuterungen brauchen, gerne. Siehe angegebene Emailadresse.



  • Eine Frage an Roby111,

    warum sind 1000 Ladezyklen zu wenig???

    1000 Zyklen mal 200km macht 200.000 km und entspricht 10 Jahren Laufleistung mit 20 Tkm pro Jahr, also etwa einem durchschnittlichen Autoleben.



  • Sehr geehrter anonymer Leser/Schreiber,

    wir haben Ihren Kommentar nicht Zensiert. Er sollte weiter oben im Verlauf zu sehen sein. Jedoch kann es bei nicht registrierten Usern etwas dauern, bis die Kommentare erscheinen, da diese erst händisch freigegeben werden. Ein Hinweis darauf sollte auch beim Absenden des Kommentars erschienen sein.
    Da Sie 2x den gleichen Kommentar abgesendet haben, waren wir so frei, nur einen davon zu veröffentlichen.
    Und ja: sollten Kommentare sinnfrei, beleidigend oder nicht zum Thema passen, erlauben wir uns diese nicht zu veröffentlichen.



  • @ R. Freund: Für was genau sollen denn die Dieselkäufer entschädigt werden? Können Sie das mal genauer beziffern und etwa in welcher Höhe?



  • Die Aussage von Herrn Matthias Müller ist zu kurz gedacht: Den Kunden in Europa entsteht ja kein Nachteil, weder beim Verbrauch noch bei den Fahreigenschaften ist nur bedingt richtig. Nachteile entstehen dem Kunden schon, spätestens bei Wiederverkauf des betroffenen Fahrzeuges, da auf Grund der unzulässig hohen Emmissionswerte das Fahrzeug schwer verkäuflich ist. Weitere Nachteile entstehen der gesamten Gesellschaft, da hier bewusst unzulässig hohe giftige Gaskonzentrationen in die Umwelt abgegeben werden, deren Folgen auf die Gesundheit und damit in Verbindung stehende Behandlungskosten nicht absehbar sind.



  • Es hat doch irgendwie funktioniert. Mit der zweiten Hälfte des Beitrags haben die meisten Leser den Inhalt der ersten Hälfte schon wieder vergessen.
    So arrogant und weltfremd wie Herr Müller, kann man nur sein, wenn man eigentlich schon ausgesorgt hat. Er muss sich um den wiederverkaufswert seines Autos keine Gedanken machen.
    Er muss sich auch keine Gedanken darüber machen, dass sein Fahrzeug eventuell aus den Stäten ausgesperrt wird.
    Nein, diese Gedanken machen sich die unzähligen VW Kunden die jetzt auf einem Wagen sitzen bleiben, den sie nur noch unter Wert los werden. Mit dem Sie in Zukunft evtl. nicht mehr in die Innenstadt fahren dürfen.
    Und weiterhin, sind es die vielen ungezählten Krankheitsfälle die auf eine zu hohe Luftverschmutzung zurückzuführen sind, weil die Fahrzeuge VORSÄTZLICH nicht die geforderten Grenzwerte einhalten.
    Herr Müller wohnt ja auch nicht in der Stadt, an einer Hauptverkehrsstraße. Da darf Ihm das schon mal egal sein. Denkt der Mann wirklich so naiv??
    Wieder ein Grund mehr warum mir NIE wieder ein VW unter den Hintern kommt! Mir tut es um die Arbeitsplätze leid die solche arroganten Aussagen kosten.

    Zum zweiten Beitrag. Wenn angeblich die Produktion E-Fahrzeugs so viel weniger an Aufwand kostet und das Material so viel billiger ist, warum ist dann ein E-Fahrzeug so viel teurer als ein Verbrenner.
    Ach ja, auf Grund der Anteilseigner, muss ja schon nach kurzer Zeit der Gewinn sprudeln. Da bleibt keine Zeit für langfristige Entwicklungen.



  • Richtig die Folgen für die Gesundheit sind nicht absehbar, auch nicht ob überhaupt eine wesentliche negative Mehrbelastung vorliegt. Wenn man sich mal überlegt wie sauber Fahrzeuge im Vergleich zu früher sind, wie stark Industrieverschmutzung reduziert wurde und die Luft- und Wasserqualität sich verbessert hat und das auch in Zukunft weiter tun wird. Es hat halt jeder so seine Ängste die durch die Medien geschührt werden. Beim einen sind es die Zuwanderer, beim nächsten die Stickoxide. Man sollte nicht die Weichmacher in den Kunststoffverpackungen der Lebensmittelverpackungen vergessen. Wo bleiben die Entschädigungen der Lebensmittelkonzern dafür? Aus meiner Sicht sollten sich nur Leute über den Abgasskandal beschweren dürfen die ihren täglichen Erledigungen mit dem öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Fahrrad zurück legen. Wer schon mal in Lateinamerika, Asien oder Indien in einer Großstadt war, der kann über unsere 1. Weltprobleme nur müde lachen. Und ich glaube die Menschen da schütteln nur den Kopf, die wären froh, wenn die einen entsprechenden Wohlstand hätten und so eine saubere Umwelt. Aber wir machen uns unsere Wirtschaft lieber durch Verklagen kaputt.



  • Diesel-Fahrzeuge sind schwer verkäuflich und verlieren deutlich stärker an Wert? Ist das nur ein theoretisches Szenario, was Ihnen der Autohändler unter die Nase reibt, um das Fahrzeug günstiger zu bekommen oder ist das ein real eingetretener Fakt? Ich schaue schon läger nach eine bestimmten Modell, zu meinem Bedauern ist der Preis nicht wirklich gefallen. Hab auch gerade nach Artikeln gesucht die das untermauern, leider nichts gefunden, was Ihre Aussage untermauert. Könnten Sie Quellen nennen?
    Ich denke Sie sollten sich mehr Gedanken, um die entstehenden Wertverluste machen (egal obe Benziner oder Diesel), wenn die E-Mobilität in Schwung kommt und unsere Politiker wirklich ein Verbot für Benzin oder Diesel-Neuzulassungen einführen. Solche Aussagen sind für mich als Verbraucher deutlich wertschädigender, maßgebender und veranlassen mich dazu, etwas zu kaufen oder auch nicht. Wollen Sie in dem Fall dann unsere Politiker um Schadensersatz verklagen?

    Interessant wird es auch dann, wenn es deutliche technologische Veränderungen bei der Akkutechnik gibt. Wenn auf einmal Kapazitätsteigerungen von 50%, 100% bekannt gegeben werden. Ihr E-Auto wird schneller an Wert verlieren als Sie es zum Händler auf den Hof bringen können. Bei einer Technik die nicht schon 100 Jahre im Einsatz ist, durch aus ein mögliches Szenario, auch wenn etwas übetrieben. Schauen Sie sich an wie schnell Smartphones heute veraltet sind.

    Sehe schon den Artikel: Kunden der Hersteller XY, ZZ und XX erhalten bei Fahrzeugen ab Jahrgang XY keine Updates mehr für das Bordsystem auf Basis von Googles Andriod 23.5. Damit steht Ihnen auch nicht die neue Supercharger-Funktionalität zur Verfügung die mit dem neuen Update kommende Woche ausgeliefert wird.

    Ich freue mich schon wie Bolle auf die smarte Autozukunft, beim Blick auf unsere Smartphone Gegenwart.



  • Wobei es noch andere inkonsequente Sachen gibt in Deutschland.



  • Lachen ist gesund.


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