VW und BMW feilen weiter an Elektro-Strategie



  • Große Investitionen notwendig
    VW und BMW feilen weiter an Elektro-Strategie

    Nach langem Streit ist die Kaufprämie da, und auch die Abgas-Affäre bei VW lässt Elektroautos stärker als umweltfreundliche Alternative zum Verbrenner erscheinen. Die Technik soll neuen Schub bekommen. Aber können die Kosten wirklich in absehbarer Zeit sinken?

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  • Elektroautos sind die Folge einer Wahnvorstellung. Nämlich der, dass sie emissionsfrei seien. Sind sie aber nicht. Unser teurer Ökostrom braucht nämlich Null Elektroautos um zu nahezu jeder Zeit komplett verbraucht zu werden. Unter dem Strich sind es konventionelle Kraftwerke, welche die Zusatzleistung erbringen. Wenn Nuklear dabei keine Rolle spielen soll bleiben Fossile. Dann sind Verbrenner günstiger.



  • Geht es jetzt um emissionsfrei oder günstiger?
    Elektroautos sind sehr wohl emissionsfrei, Verbrenner nicht.
    Wie der Strom erzeugt wird ist eine andere Geschichte.
    Aber man kann ihn wenigstens umweltfreundlich erzeugen.
    Beim Verbrenner geht das nicht! Das Öl kommt immer aus der Tiefe, muss mit immer größeren Aufwand gefördert werden mit immer größerer Belastung für die Umwelt (Fragging usw.)
    Beim Elektroauto kommen die Hasser immer gleich mit der Braunkohle- und Atomkeule.
    Aber Benzin und Diesel kommen ja schön sauber aus der Zapfsäule.
    Und die Abgasreinigung funktioniert auch perfekt. Siehe VW.
    Aber Hauptsache jeden Versuch was neues zu machen im Keim schlecht reden.
    Schon allein der Wirkungsgrad vom Elektroauto kann von einem Verbrenner nie erreicht werden.
    Die Bahn hat in den 70ern, soviel ich weiß die letzten Dampfloks ausrangiert.
    Beim Auto hält man eisern an der Uralttechnik fest.
    Weil es so schön brummt und qualmt. Halt das richtige Spielzeug für Jungs.



  • Emissionsfrei nur wenn Strom emissionsfrei erzeugt. Der emissionsfreie Strom (ohne Atom) ist im Netz noch für Jahrzehnte fast zu jedem Zeitpunkt limitiert und wird auch ohne Elektroauto verbraucht. Für das muss ein konventionelles Kraftwerk ran. Man ist kein Elektroauto-Hasser bloß weil man das durchblickt. Der Overhead von Förderung usw. ist schon in Studien bestimmt worden. Der ist so ganz grob ¼. Förder- und Transportkosten des Rohmaterials für konventionelle Kraftwerke müsste man dann aber auch anrechnen. Man kommt dann in den Feinbereich wo auch beispielsweise Batteriefertigungskosten erheblich sind usw. Last but not least ist das „Argument“ mit dem Wirkungsgrad voll daneben. Was interessiert das denn? Es kommt auf die Kette an. Der Wirkungsgrad eines Wasserstoffautos ist auch gut, bis man schaut wo der Wasserstoff herkommt.



  • Sorry, Tippfehler, es hatte nicht Batteriefertigungskosten heißen sollen sondern Batteriefertigungsemissionen. Um Kosten ging es an keiner Stelle.



  • Das Problem mit dem begrenzten regenerativen Strom ist doch, das viele nicht bereit sind für regenerativen Stom zu bezahlen.
    Die Energieversorger sind dazu verpflichtet jeden geforderte emissionsfreie kWh auch zu liefern.
    Wenn jeder einzelne Ökostrom bestellt müssten die Versorger das auch bereitstellen. (Und die könnten das, wenn sie wollten/müssten, innerhalb weniger Jahre)
    Also vor dem Meckern erstmal an die eigene Nase fassen!



  • Sie sind nicht der Einzige, der bei dem Thema Äpfel und Birnen mischt. Ich lade JETZT. Was nützt da der Strom von in X Jahren? Egal wie hoch der Ökostrom-Anteil am Jahresverbrauch demnächst ist, so lange wie er auch ohne Elektroautos so gut wie immer sinnvoll im Netz verbraucht wird, braucht das Laden ZUSÄTZLICHEN STROM IM MOMENT DES LADENS. Der kommt eben dann konventionell. Ist ganz einfach. Die Berieselung mit Mythen und Märchen der Ökoindustrie hat leider bei vielen zu einer Art religiösen Glauben statt zum Überlegen geführt. Ich bin übrigens nicht gegen Elektroautos, ich bin gegen die Märchen. Als Spaßfahrzeug ohne Öko-Wirkung kann man sie gut fahren.



  • Ähnlich wie beim Abbau von Meersalz werden bei der Lithium-Produktion große Mengen Wasser, in denen der Stoff gelöst ist, in riesige Verdunstungsbecken gepumpt, aus denen das Wasser verdampft und Lithiumkarbonat hinterlässt.

    Durch die Gewinnung von Lithium entsteht also hauptsächlich Emission durch Wasserdampf.

    Nur weil die Emission bei der Herstellung von Akkus immer gerne als Nachteil aufgeführt wird



  • So genannte Wasserstoff Autos sind nichts anderes als Elektroautos.
    Sollte man als Durchblicker eigentlich wissen



  • Das Argument der Ökostrom wird auch ohne Elektroautos verbraucht ist zwar richtig, tut aber nichts zur Sache.
    Wir haben eine unnötige Überproduktion von Strom. Liegt auch daran das die produzierte Menge an Ökostrom starken Schwankungen unterliegt und kaum zu speichern ist.
    Diese Schwankungen müssen Fossile Kraftwerke ausgleichen.
    Ein idealer Puffer um solche Schwankungen auszugleichen wäre eine Vielzahl von Elektroautos und deren Akkus!
    Es gibt für alles eine Lösung, wenn man nur will.



  • Bei einen aktuellen Ökostromanteil von über 30% ist ein Elektroauto auch auf die Förderkette gesehen wenigstens zu 30% Emissionsfrei.
    Ein Verbrenner Fahrzeug ist zu 0% Emissionsfrei
    Aber was sind schon 30%? Am besten immer so weitermachen wie bisher.



  • E-Autos in Deutschland haben heute schon ökologische Vorteile

    Diese Erkenntnisse bestätigt Martin Wietschel, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft beim Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), im Wesentlichen. Wietschel zufolge sind Elektroautos in der Produktion deutlich energieintensiver als herkömmliche Fahrzeuge, was vor allem auf die Herstellung der Batterien zurückzuführen sei. Die Treibhausgasemissionen lägen 30 bis 50 Prozent über denen von normalen Autos. Entsprechend müsse darauf geachtet werden, wie Elektrofahrzeuge genutzt und getankt werden.
    Anders als die Studienmacher der University of Minneapolis kann Wietschel festhalten: Beim derzeitigen Strommix in Deutschland haben Elektroautos bereits einen Vorteil, was die Treibhausgase angeht.

    Mit anderen Worten: Jedes Elektroauto auf deutschen Straßen hat im Hinblick auf Treibhausgase einen ökologischen Vorteil gegenüber klassischen Verbrennern. Und die Bilanz bessert sich sehr schnell, wenn man die Energiewende weiter so vorantreibt



  • Tut nichts zur Sache? Warum nicht? Meinen Sie wegen eines behaupteten Stromüberschusses? Grünstrom ist das nicht, der ist höchst selten im Überschuss. Deutscher Stromexport kommt aus konventionellen Kraftwerken. Deshalb tut Ihr “Arguiment“ nichts zur Sache.



  • Schon klar, es gab zwar auch schon H-Verbrenner, aber aktuell meint man die Brennstoffzelle. Nur, wo habe ich angenommen oder behauptet das seien keine Elektroautos? Ich verwies nur darauf dass man überall auf die ganze Kette schauen muss. Beim Verbrenner reicht es nicht nur den getriebewirkungsgrad zu betrachten und beim Elektromotor muss man eben die Stromgewinnung berücksichtigen.



  • Der Ökostromanteil spielt noch sehr lange keine Rolle. Nicht weil er klein wäre, sondern weil es nur darauf ankommt wer die Zusatzleistung macht, wo der Ökostrom doch (so gut wie) immer vollständig ins Netz gespeist und auch verbraucht wird. Siehe Kommentar vom 31.5.16 21:31. Widerlegen Sie das bitte. Ich höre.



  • Wie bereits geschrieben wurde: Einfach ausnahmslos alle Ökostrom bestellen, dann MUSS auch ausnahmslos Ökostrom geliefert werden. Es darf dann kein konventionelles Kraftwerk mehr geben. Wie der Ökostrom gespeichert wird müssen sich die Energieversorger halt was einfalles lassen. Genügend Ansätzte gibt es ja.
    Beim Vergleich der Herstellungsemmissionen wird oft vergessen, das für ein E-Fahrzeug viele Teile, die bei der Herstellung hohe Emmissionen verursachen nicht benötigt werden. Z.B. der Katalysator, 200kg Aluminium für den Motorblock, ein Bisschen Stahl, Schmieröle, Additive, …..
    Dafür kommen deutliche Mengen Kupfer und Edelmetalle dazu um die Elektronik zu bauen. Glücklicherweise werden von den richtig teuren Rohstoffen nur geringste Mengen benötigt.


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