Rund 21% Einkommensunterschied zwischen Akademikerinnen und Akademikern



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    Rund 21% Einkommensunterschied zwischen Akademikerinnen und Akademikern

    Geschlechterspezifische Einkommensunterschiede gelten für Beschäftigte aller Abschlussarten - vom Bachelor an der Fachhochschule über den Master an der Universität bis hin zur Promotion. Die größten Unterschiede gibt es mit 24% bei den Physiker/innen, die geringsten mit 4% bei den Informatiker/innen.

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  • Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat ermittelt, dass der Gender Pay Gap deutlich schrumpft, wenn beim Vergleich nicht nur eine sondern mehrere Dimensionen berücksichtigt werden. So können z.B. Physiker und Physikerinnen nur verglichen werden, wenn sie den gleichen akademischen Grad und ungefähr die gleiche Berufserfahrung haben und eine vergleichbare Verantwortung tragen. Dennoch ist es traurig, dass dann immer noch ein GPG von 4 (2008) übrig bleibt.



  • In den neuen Bundesländern haben wir einen (unbereinigten) GPG von 6. Wer einen so niedrigen GPG haben will, muss nur die dort niedrigen Löhne akzeptieren.
    Da ich Physiker bin, habe ich den Tarifvertrag, die Betriebsvereinbarung, usw. gelesen: An keiner Stelle wird eine schlechtere Bezahlung der Frauen gegenüber den Männer festgeschrieben.
    Unterschiede resultieren aus unterschiedlichen Betriebszugehörigkeiten. Wer hier Änderungen haben möchte, sollte endlich das Familienrecht ändern: Die Betreuung der Kinder soll von beiden Eltern zu gleichen Teilen wahrgenommen werden, ohne Unterhalt und ohne Versorgungsehe.


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