Chef ich kündige! Wann ist es genug?



  • Nachgefragt
    Chef ich kündige! Wann ist es genug?

    Laut aktuellen Studien sind nur ca. 13% im bundesweiten Schnitt voll motiviert bei der Sache. Aber was sind genau die Gründe, die dazu führen, seinem Chef die Kündigung auf den Tisch zu legen? Die Personalberatung SchuhEder Consulting hat dazu bei diversen Interviews mit Bewerbern konkret nachgefragt.

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  • Gundsätzlich deckt es sich auch mit meinen Beobachtungen, dass es vielschichtige Gründe zum Wechseln gibt. Leider kann ich als Vorgesetzter für meine Mitarbeiter auch nicht alle Wechselgründe beseitigen (z.B. wenn Gerangel in den Führungsetagen zu schlechten Umgangsformen führt oder Budgets für Fortbildungen zusammengestrichen werden oder immer flacher werdende Hierachien weniger Aufstiegsmöglichkeiten erlauben). In diesem Fall kann ich als Vorgesetzter lediglich versuchen, mit beeinflussbaren Mitteln die Unzufriedenheitskriterien zu kompensieren. Ob damit alle Talente in der Abteilung (inkl. meiner eigenen) optimal genutzt warden und unnötige Kosten vermieden werden, steht auf einem anderen Blatt.



  • Dabei wird doch gerade mit flachen Hierarchien geworben überall.



  • Es ist richtig, dass bei flachen Hierarchien, die Aufstiegschancen für jeden einzelnen geringer werden.
    Es gibt aber auch Leute die wollen gar nicht „aufsteigen“. So wie ich zum Beispiel. Mir macht meine Arbeit Spaß!
    Die Arbeit meines Chefs möchte ich nicht machen, weil sie viel zu weit weg ist von dem was mir Spaß macht.
    Wenn ich mich mit meinem Chef unterhalten habe hat er mir durchweg gut Arbeitsergebnisse und hohe Qualität bescheinigt.
    Auch die Kollegen kamen zu mir und holten sich Rat.
    Wenn ich allerdings nach einem höheren Gehalt gefragt habe, kam die Antwort, dass das mit meiner aktuellen Position nicht zu vereinen wäre.
    Mir ist klar, dass bestimmte Arbeiten auch nur zu einem bestimmten „Stundensatz“ abgerechnet werden können (auch intern).
    Letztendlich führte ein Umbau in der Firma dazu, dass ich gekündigt habe. Jetzt mache ich immer noch das was mir Spaß macht, allerdings mit 10% mehr Gehalt.


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