Praxisforum Cluster-Seminar Echtzeitanalyse und Leistungsmessung

Redakteur: Gerd Kucera

Bei der Auslegung einer elektrischen Antriebslösung reicht reines Katalogwissen nicht aus. Um das mechatronische Gesamtsystem mit seinem Potenzial zu erfassen, ist interdisziplinäres Fachwissen notwendig. Dazu gibt es im März zwei interessante Veranstaltungen.

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Veranstalter des Cluster-Seminars ist der ECPE e.V.; das Praxisforum Elektrische Antriebstechnik veranstaltet die ELEKTRONIKPRAXIS Akademie
Veranstalter des Cluster-Seminars ist der ECPE e.V.; das Praxisforum Elektrische Antriebstechnik veranstaltet die ELEKTRONIKPRAXIS Akademie
(Bild: ECPE)

Innovationen in der Messsensorik in Verbindung mit einer leistungsfähigen, mehrkanaligen Datenerfassung von unterschiedlichen physikalischen Größen und Speicherung von großen Datenmengen verbunden mit leistungsfähigen Verfahren zur Signalanalyse bieten wesentlich erweiterte Möglichkeiten, um elektrische Antriebe zu charakterisieren und aus den Rohdaten Rückschlüsse auf Design-Parameter zu ziehen.

Im Seminar „Echtzeitanalyse und Leistungsmessung von elektrischen Maschinen und Stromrichtern“ an der Hochschule Aschaffenburg (12.März) sollen die Grundlagen aus der Normung und Innovationen aus der Messtechnik dargestellt werden, um elektrische Maschinen und Stromrichter zu untersuchen und zu charakterisieren.

Beispielsweise können das Maschinendesign und die Stromrichtereigenschaften verifiziert werden, um die Betriebs- oder Regelungsparameter zu optimieren.

Hinweise zur Konzeption des messtechnischen Aufbaus und die Auswahl geeigneter Messsensorik werden durch Theorie und Praxis dargestellt. Abschließend wird auf die mögliche Verbindung von Echtzeitmessungen und Emulationen derartiger Systeme eingegangen. Veranstalter ist die ECPE, Seminarleiter ist Prof. Dr. Johannes Teiglkötter (Hochschule Aschaffenburg).

HS Aschaffenburg auf dem Praxisforum Antriebstechnik

Elektrische Antriebe müssen stetig verbessert und optimiert werden, da die Herausforderung bezüglich Baugröße, Energieeffizienz sowie die Präzision und die Dynamik bei der Betriebsführung ständig steigen. Eine Optimierung von elektrischen Antrieben kann durch technologische Maßnahmen, regelungstechnische Strategien sowie durch anwendungsspezifisches Expertenwissen erfolgen.

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Um die Auswirkung der unterschiedlichen Optimierungsmaßnahmen auf den Antrieb bewerten zu können, sind präzise Mess- und Auswertemethoden und genaue Modelle zur Berechnung der Antriebseigenschaften in der jeweiligen Anwendung nötig.

Im Vortrag von Prof. Dr. Johannes Teiglkötter (Hochschule Aschaffenburg) auf dem Praxisforum Elektrische Antriebstechnik (24. bis 26. März im VCC Würzburg) werden unterschiedliche Optimierungsstrategien und deren messtechnische Verifizierung vorgestellt. Beispielhaft zeigt Teiglkötter sowohl Möglichkeiten der Supraleitung zur Optimierung von elektrischen Maschinen als auch regelungstechnische Methoden auf Basis von Maschinenmodellen zur Effizienzsteigerung.

Veranstalter des dreitägigen Praxisforums mit begleitender Fachausstellung ist die ELEKTRONIKPRAXIS Akademie (Programmleitung Gerd Kucera).

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