Cloud-Computing-Plattform mit modularem Mini-Edge-Server

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Flexibel extern erweitern durch robuste EM-Module

Da das Business-Modell solcher Cloud Services allerdings mehr Software als Hardware ist, sollten Hersteller bei der Auswahl passender Server-Technologie bevorzugt auf externe Hardware setzen.

Bei seinen neuen Server-Plattformen für Cloud-Dienste setzt BeckIPC dabei die AMD Embedded G-Series basierten Box-PCs von EMTrust ein, die in jeden Schaltschrank oder in jedes Führerhaus eines Nutzfahrzeugs passen.

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Das Besondere ist, dass bei dieser Lösung die Erweiterungsbaugruppen nach außen verlagert sind, sodass sich kundenspezifische Konfigurationen mit wenigen Handgriffen zusammenstellen lassen.

Die sogenannten EM-Module sehen aus wie sehr robust ausgelegte USB-Sticks und sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Dadurch bieten sie echte Plug&Play-Modularität und sind also auch für Systemintegratoren geeignet.

Anstatt also einen Box-PC aufzuschrauben, die Erweiterungskarten einzusetzen, entsprechende Konnektoren einzudesignen und diese über Kabel an die Erweiterungsbaugruppen anzuschließen, erfolgt das bei dem System von EM-Trust einfach durch das Stecken eines USB-Moduls. Die Erweiterungsbaugruppe ist damit vor Ort genauso komfortabel, sicher und schnell anschließbar wie Mäuse, Keyboards, Webcams oder externe Festplatten.

Das mechanische Konzept beinhaltet eine Führungsschiene als verdreh- und fehlersicheren Einschub sowie eine zug- und rüttelfeste Arretierung der Baugruppe mit einer Rändelschraubensicherung. Die Systemauslegung eignet sich dadurch selbst für Applikationen in Fahrzeugen, in denen Stoß und Vibrationen besonders robuste Systemauslegungen erfordern.

Reichhaltiges I/O-Angebot für schnelle Vorort-Konfiguration

Durch den externen modularen Aufbau können industrielle Applikationen schnell bedarfsgerecht mit analogen oder digitalen I/Os, seriellen Schnittstellen, Feldbussen, Industrial Ethernet Interfaces oder sogar Funkmodulen bestückt werden.

Dadurch lässt sich diese Box-PC-Konfiguration vor Ort flexibel auf die jeweils benötigte IoT-Servertechnologie auslegen.

Parallel zur Vorstellung des Konzepts sind bereits über zehn unterschiedliche I/O-Baugruppen verfügbar. Das Angebot soll zudem konstant ausgebaut und auch mechanisch erweitert werden – beispielsweise mit Baugruppenspezifikationen, die über zwei Slots reichen und so auch externe Festplatten aufnehmen könnten.

Das Ziel ist, alle relevanten I/O-Baugruppen verfügbar zu machen, die über USB angesprochen werden können.

I/O-Hersteller können das Konzept der externen I/O-Baugruppen bei EMTrust lizenzieren lassen. Im Laufe der nächsten 12 Monate will man die Spezifikation zudem mit einer übergeordneten Vereinigung standardisieren, sodass ein Embedded Standard für diese Art der I/O Erweiterungen geschaffen wird.

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