Studie Cloud-Anwendungen – Siebter Himmel oder Wolkenbruch?

Redakteur: David Franz

Anwender sind beim Thema „Cloud Computing“ derzeit gespaltener Meinung: Während 40% aller deutschen Unternehmen der Cloud generell aufgeschlossen und interessiert gegenüberstehen, nehmen fast 30% eine kritische und ablehnende Haltung ein.

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Communication und Collaboration aus der Cloud. Wie weit sind deutsche Unternehmen?
Communication und Collaboration aus der Cloud. Wie weit sind deutsche Unternehmen?
(Foto: Gerd Altmann, pixelio.de)

Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte cloudbasierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

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Jedes zweite Unternehmen zeigte der Studie zufolge Interesse an Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud. Jedes zehnte Unternehmen nutzt bereits netzbasierte Collaborations-Lösungen am Arbeitsplatz.

Die Ergebnisse der Studie spiegeln auch die Erfahrungen von QSC wider, die mit eigenen cloudbasierten Kommunikationslösungen wie IPfonie centraflex oder der noch im Betastadium befindlichen Plattform "cospace", am Markt agiert.

"Das vergangene Jahr hat uns deutlich gezeigt, dass die Kunden offener für cloudbasierte Arbeitsplatzlösungen geworden sind und dieses Thema verstärkt selber nachfragen. Besonders wenn es um die mobile und flexible Integration von Außendienst- und Home-Office-Mitarbeitern geht", sagt Heinz-Jürgen Eßer, Produktmanager bei QSC.

Die primären Vorbehalte gegenüber Cloud-Konzepten liegen laut Studie in einer erhöhten Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Internets sowie rechtlichen Unsicherheiten.

An der telefonischen, computergestützten Befragung in Q1 2012 nahmen 203 ITK-Verantwortliche aus Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland teil. Die Befragten wurden per Zufallsstichprobe aus den Teilnehmern des ICT Research Board von PAC/Berlecon und aus einem kommerziellen Adressdatensatz ausgewählt. Durch Schichtung der Zufallsstichprobe wurde gewährleistet, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Größenklassen in ausreichender Anzahl vertreten sind.

Um die Ergebnisse richtig zu interpretieren, führten PAC-Analysten ausführliche Nachgespräche mit zehn ausgewählten Befragungsteilnehmern durch.

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