Approximate Pyramidal Shape Decomposition Christbaum-Algorithmus ist ein Weihnachtsgeschenk für den 3-D-Druck

Redakteur: Peter Koller

Einen Algorithmus für den Druck von 3-D-Objekten mit maximaler Effizienz und minimalem Materialverbrauch haben Forscher der kanadischen Simon Fraser University entwickelt.

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Professor Richard Zhang mit Christbäumen aus dem 3-D-Drucker: Der linke wurde nach traditionellen Verfahren hergestellt, bei dem rechten kam der neue Algorithmus zum Einsatz.
Professor Richard Zhang mit Christbäumen aus dem 3-D-Drucker: Der linke wurde nach traditionellen Verfahren hergestellt, bei dem rechten kam der neue Algorithmus zum Einsatz.
(sfu.ca)

Jahreszeitlich passend demonstrieren Professor Richard Zhang und sein Student Ruizhen Hu die Vorzüge ihres neuen Algorithmus am Beispiel eines Weihnachtsbaums. Dieses Objekt hat in Form seiner Zweige eine Menge sogenannter Überhänge. Die machen den 3-D-Druck schwierig, weil für diese Überhänge zunächst Stützen gedruckt werden müssen, was den Materialverbrauch hochtreibt. Zudem müssen diese Stützen später wieder entfernt werden. Diese Problem betrifft nicht nur Plastik-Christbäume, sondern eine Vielzahl von Objekten in der Fertigung.

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In einem Aufsatz mit dem Titel "Approximate Pyramidal Shape Decomposition" im Journal ACM Transaction on Graphics haben haben Zhang und Hu nun einen Algorithmus entwickelt, der Objekte in die kleinstmögliche Zahl nahezu pyramidaler Formen zerlegt, die sich ohne Überhänge drucken und anschließend zusammensetzen lassen. Die Methode lässt sich nicht nur im 3-D-Druck anwenden, sondern auch in der Herstellung von Objekten im Gußverfahren.

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