Huawei öffnet Ausländern die Pforten seiner 5G-Labore

| Redakteur: Jürgen Schreier

Huawei-Chairman Liang Hua verkündete beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Politik der offenen Türen.
Huawei-Chairman Liang Hua verkündete beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Politik der offenen Türen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Vor allem in den USA steht Huawei in der Kritik. Der chinesische Netzwerkausrüster sieht sich dem Verdacht ausgesetzt, über Backdoors in seinen Produkten Daten an den chinesischen Staat weiterzugeben. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos kündigte der Tech-Gigant nun eine Art Transparenzoffensive an.

Nachdem der chinesische Telekommunikationstechnik-Hersteller zum „Bad Guy“ der Brache mutierte, setzt der Hersteller von Smartphones und Netzwerkinfrastruktur jetzt offenbar auf mehr Transparenz.

Wie das britische TK-Newsportal "total telecom" berichtet, verkündete Huawei-Chairman Liang Hua beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass sein Unternehmen ausländische Führungskräfte und Behördenvertreter in seinen 5G-Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in China willkommen heiße. Damit wolle man alle Bedenken hinsichtlich der Integrität der Huawei-5G-Netzwerkarchitektur aus der Welt schaffen.

Huawei setzt offenbar auf mehr Transparenz

In seiner Rede bekräftigte Hua, dass die Mobilfunk-Netzwerke von Huawei genauso sicher seien wie die der Konkurrenten und dass sein Unternehmen sich ohne wenn und aber dem Schutz der Sicherheit und der Privatsphäre seiner Kunden verpflichtet fühle. Der Konzern, der sich wegen seiner vermeintlichen Staatsnähe einer Vielzahl von Verdächtigungen bezüglich mangelhaften Datenschutzes ausgesetzt sieht, hat wiederholt erklärt, dass man bereit sei, mit der internationalen „Community“ zusammenzuarbeiten, um deren Bedenken in Bezug auf die 5G-Netzwerksicherheit auszuräumen.

Huawei hat mit Mobilfunkanbietern aus der ganzen Welt aktuell 26 Verträge zur Errichtung von 5G-Netzwerkinfrastrukturen unterzeichnet und ist laut total „total telecom“ der größte Netzwerkausrüster auf dem 5G-Markt.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Industry of things.

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