Call for Papers für den 4. FPGA-Kongress 2018

| Redakteur: Sebastian Gerstl

FPGA-Kongress: Sein Sie als Referent oder Teilnehmer mit dabei an der vordersten Front der Embedded-Entwicklung.
FPGA-Kongress: Sein Sie als Referent oder Teilnehmer mit dabei an der vordersten Front der Embedded-Entwicklung. (Bild: Vogel Business Media)

FPGAs stehen an der vordersten Front der Embedded-Entwicklung. Sie auch? Dann schicken Sie uns Ihr Vortragsthema für den FPGA-Kongress am 12. - 14. Juni 2018 in München.

FPGAs sind die Hidden Champions der Embedded-Branche. Anders als Prozessoren oder Mikrocontroller treten sie vielleicht nicht so häufig als zentrale Bauteile in Erscheinung. Dennoch hat ihre flexible, reprogrammierbare Hardware zahlreiche Elemente der modernen Embedded Systeme und hypervernetzten Industrie erst möglich gemacht. Industrie- und Entwicklungszweige von Automotive und Luftfahrttechnik über das Internet der Dinge bis hin zu modernster KI-Forschung verlassen sich inzwischen auf FPGAs.

Auf dem FPGA-Kongress 2018 widmen wir uns daher dem Einsatz und den Möglichkeiten der wiederprogrammierbaren Hardware-Elemente. Welche Rolle spielen FPGAs in Trendthemen wie dem vernetzten Fahrzeug oder maschinellem Lernen? Wie kann die Programmierung der flexiblen, aber hochkomplexen Bauteile vereinfacht werden? Wie lerne ich den konkreten Umgang mit einem FPGA-gestützen Multiprozessor-SoC? Auf diese und mehr Fragen gehen die Aussteller, Referenten und Tutorials des FPGA-Kongress ein.

2018 werden die Trendthemen Automotive und Künstliche Intelligenz bzw. Maschinelles Lernen im Fokus stehen – Gebieten, die sich auch die großen Hersteller wie Xilinx oder Intel PSG auf ihre Fahnen geschrieben haben. Denn in diesen Wachstumsmärkten können FPGAs ihre großen Stärken Flexibilität, Konnektivität und hohe Bandbreite ideal ausspielen. Welche Lösungen gibt es in diesen Märkten hinsichtlich Bildverarbeitung, Automatischen Fahrassistenzsystemen (ADAS) oder gar selbstfahrenden Fahrzeugen? Welche Rolle spielen FPGAs in der KI-Forschung und –Entwicklung? Dies sind nur einige Fragen, die wir auf dem Kongress beantworten möchten.

Auch eher klassische Einsatzfelder sind weiter begehrt. Video Processing – speziell im Bereich funktionaler Sicherheit – ist nach wie vor ein heißes Thema für Industrie wie auch Embedded Systeme. Auch für das traditionelle Einsatzfeld Kommunikation sind FPGAs wichtig wie eh und je; gerade im Hinblick auf Felder wie 5G Networking, Cloud Computing & Acceleration oder der derzeit allgegenwärtigen Industrie 4.0 vielleicht sogar bedeutender denn je zuvor.

Nicht nur praktische Anwendungen, sondern auch Hilfsmittel und elegante Lösungen für übliche Probleme sind auf dem FPGA-Kongress stets gefragt. Gerade mit dem Blick auf die zunehmende Komplexität von FPGAs und SoCs werden Tools, Sprachen und Board-Design immer wichtiger. Wie setze ich bestimmte Funktionen von Entwicklungssprachen wie Verilog oder VHDL gezielt ein? Welche Möglichkeiten habe ich, um auch Programmiersprachen wie Python oder C gezielt auf FPGAs einzusetzen? Wie plane ich mein PCB, um das Maximum an Bandbreite, Leistung und Energieeffizienz aus der Platzierung meines SoCs herauszuholen? Auch in diesem Jahr werden wir diese Themenbereiche adressieren.

Darüber hinaus wollen wir in diesem Jahr einen besonderen Blick auf die Forschung werfen. Schließlich bieten sich FPGAs dank ihrer Reprogrammierbarkeit hervorragend an, um als Simulations- oder Emulationsplattform für die Elektronik von morgen zu dienen. Egal ob im High-Performance-Computing, in der KI-Forschung oder in anderen Projekten: FPGAs sind an zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Einsatz, um an künftigen Anwendungsfeldern zu arbeiten. Deshalb soll sich ein Track des FPGA-Kongress 2018 gezielt diesen Feldern widmen. Insbesondere Hochschulen und Institute sind herzlich eingeladen, ihre Studien und Ergebnisse zu präsentieren.

Werden Sie Referent auf dem 4. FPGA-Kongress

Wollen Sie als Referent dabei sein und Ihr Wissen an ein breites Publikum weitergeben? Dann reichen Sie einen Vortragstitel und eine aussagekräftige Zusammenfassung Ihres möglichen Vortrages (ca. 2000 Zeichen) in deutscher oder englischer Sprache über das Online-Formular ein.

Der Call for Paper endet am 31. Januar 2018. Danach werden die eingegangenen Vortragsvorschläge vom Kongressbeirat bewertet.

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