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MSO von Yokogawa Bus-Signale dekodieren und in Echtzeit anzeigen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

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Die MSO-Serien DLM2000 und DLM4000 von Yokogawa verfügen über serielle Bus-Optionen.
Die MSO-Serien DLM2000 und DLM4000 von Yokogawa verfügen über serielle Bus-Optionen.
(Yokogawa)

Die Mixed-Signal-Oszilloskope der Serie DLM2000 mit 4 Kanälen und DLM4000 mit 8 Kanälen von Yokogawa bekommen eine Trigger- und Analyse-Optionen für den Test von seriellen Bussen im Automobil. Die Optionen wurden speziell für die Messanforderungen von CAN FD- (CAN mit Flexible Data Rate) und SENT- (Single-Edge-Nibble-Transmission-)Bus-Systemen entwickelt. CAN FD überträgt bis 8 MBit/s bei größeren Datenmengen in Automobilanwendungen, beispielsweise für Firmware-Updates von ECUs (elektronische Steuergeräte). SENT ist eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung von einem Sensor zu einem Steuergerät. Damit lassen sich hochauflösende und zusammengesetzte Daten für niedrigere Systemkosten übertragen. SENT kann eine vorhandene Analog- oder PWM-Signalübertragung ersetzen und ist kostengünstiger als andere serielle Busse wie CAN/LIN. Mit der seriellen Bus-Optionen können die MSOs die Bus-Signale dekodieren und die Ergebnisse in Echtzeit anzeigen. Eine große Auswahl dedizierter Trigger- und Suchfunktionen stehen zur Analyse und Fehlersuche von Parametern, die die Bus-Signale beeinträchtigen, zur Verfügung. Die Oszilloskop-Serie verfügt über einen Speicher bis 250 MPunkte.

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