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Motorregelung Breakout Board verkürzt Design-in

| Redakteur: Gerd Kucera

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Sorgen über die Entwicklung des endgültigen Schrittmotor-Designs oder das Löten von SMD-Komponenten vor der Prüfung des Antriebsprototypen gehören laut Trinamic mit den Breakout Bords (BOB) der Vergangenheit an: Die BOBs können auf einem Breadboard oder mit einer fliegenden Verdrahtung für die Schaltungsentwicklung genutzt werden, da alle empfindlichen Signale wie Sense-Leitungen über die BOBs geleitet werden. Die Breakout Boards von Trinamic eignen sich für alle Entwickler, die schnell einen physischen Prototyp für ein Minimum Viable Product (MVP) brauchen. Ein BOB bietet laut Trinamic alles, was für die Verwendung der Komponente benötigt wird: Sense-Widerstände, Pufferkondensatoren und in einigen Fällen sogar MOSFETs oder Ethernet-Stecker. In dem Trinamic Technology Access Package (TTAP) finden Anwender einen Beispielcode und API für jeden Chip auf dem BOB. Die umfassende Sammlung an technischen Support-Informationen und Tools für ICs von Trinamic zur Motorregelung und Motion Control im TTAP vereinfacht nicht nur das (physische) Design-in und den Bring-up, heißt es, sondern verkürzt auch die Firmware-Entwicklung. Durch die Übertragung auf einen Mikrocontroller oder die Verwendung mit einem der Arduino-Beispiele sparen Entwickler darüber hinaus Zeit für das Design des Prototyps. Alle BOBs von Trinamic sind Open-Source-Hardware mit freizügiger Open-Source-Lizenz: Anwender können das Design einfach für ihr Board-Design nutzen oder die Schaltpläne kopieren – was auch immer am besten passt. Mit den BOBs von Trinamic sei der Zeitaufwand für die Entwicklung, Prüfung und Reiteration des MVP minimal, unabhängig davon, ob Bastler oder ein Start-up, das sein erstes MVP entwickelt, oder aber ein internationales Unternehmen, das seine nächste Anwendung konzipiert. Die BOBs sind ab sofort für alle ICs von Trinamic zur Motorregelung und Motion Control bei den Trinamic-Distributoren erhältlich.

Auf dem Praxisforum Elektrische Antriebstechnik 2018 (20.-22. März 2018 in Würzburg gab Trinamic einen Technologieüberblick zum Thema Regelung von Hybridschrittmotoren. Hybridschrittmotoren werden aufgrund ihrer hohen Drehmomentdichte in einer Vielzahl von Servoapplikationen eingesetzt. In der Praxis werden sie oft durch einfache Schrittmotortreiber angesteuert, die den Motor rein stromgeregelt betreiben. Diesen Ansteuermethoden stehen moderne Servoregelverfahren gegenüber, die für die Ausführung des Regelgesetzes auf verschiedene Sensorinformationen angewiesen sind. Im Rahmen des Vortrags werden die Ergebnisse des Vergleichs der genannten klassischen Ansteuerverfahren und der Servoregelverfahren dargestellt.

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