Vernetzte Lösungen als Jobmotor Bosch stellt 14.000 Akademiker ein

Redakteur: Sebastian Gerstl

Bosch ist auf Expansionskurs: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart hat angekündigt, in diesem Jahr weltweit 14.000 Hochschulabsolventen und Berufserfahrene einzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Softwarespezialisten für IT- und Embedded-Systeme. Allein in Deutschland plane man mit der Neueinstellung von 2100 Akademikern.

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Jobkampagne für 14000 neue Akademikerstellern: Im Lauf des Jahres will sich Bosch unter dem Leitsatz „Let’s be remarkable“ mit einem neuen Arbeitgeberauftritt präsentieren. Das Foto zeigt Bosch-Beschäftigte mit Personalchef Christoph Kübel (4.v.r) und Personalmarketingexpertin Daniela Huber (3.v.l.) bei der Vorstellung eines Kampagnenmotivs.
Jobkampagne für 14000 neue Akademikerstellern: Im Lauf des Jahres will sich Bosch unter dem Leitsatz „Let’s be remarkable“ mit einem neuen Arbeitgeberauftritt präsentieren. Das Foto zeigt Bosch-Beschäftigte mit Personalchef Christoph Kübel (4.v.r) und Personalmarketingexpertin Daniela Huber (3.v.l.) bei der Vorstellung eines Kampagnenmotivs.
(Bild: Bosch)

„Die Vernetzung über das Internet der Dinge verändert das Geschäft von Bosch und damit unseren Personalbedarf stärker als je zuvor“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Mittlerweile ist Bosch ein beliebter Arbeitgeber für Fachkräfte der Software- und IT-Branche.“

Aktuell besitzt fast jede zweite offene Position bei Bosch einen Bezug zu IT oder Software. Vor allem steige beim internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen der Bedarf an Software-Entwicklern für IT-Systeme (z.B. Web-Applikationen) oder für Embedded Systems (z.B. Sensorsysteme).

Generell soll der Bereich für vernetzte Lösungen – ob im Smart-Home, Automotive- oder IoT-Bereich – ausgebaut werden. „Software-Kompetenz ist der Schlüssel zur vernetzten Welt“, so Kübel anlässlich der Vorstellung des Personalbedarfs im Vorfeld der IT-Messe CeBIT.

2100 neue Einstellungen in Deutschland geplant

Regional liegt der Schwerpunkt der Neueinstellungen in Asien-Pazifik, wo insgesamt etwa 7500 neue Positionen gefüllt werden sollen. In Indien plant Bosch 3500 Akademiker einzustellen, gefolgt von China mit 2500. Auch In Europe plant das Unternehmen einen größeren Ausbau: 4800 neue Akademikerstellen sollen entstehen, davon alleine 2100 in Deutschland. Mit einem neuen Look im Personalmarketing will Bosch künftige Fachkräfte mit und ohne Berufserfahrung gewinnen.

Regional liegt der Schwerpunkt der Neueinstellungen in Asien-Pazifik. In Indien plant Bosch 3500 Akademiker einzustellen. In China plant das Unternehmen mit 2500 und in Deutschland mit 2100 Neueinstellungen.
Regional liegt der Schwerpunkt der Neueinstellungen in Asien-Pazifik. In Indien plant Bosch 3500 Akademiker einzustellen. In China plant das Unternehmen mit 2500 und in Deutschland mit 2100 Neueinstellungen.
(Bild: Bosch)

Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Industrie, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Domänenübergreifende Fachqualifikationen gewinnen dabei an Bedeutung.

Interdisziplinäres Studium und Software-Kompetenz besonders gefragt

Neue Positionen: Vorrangig steigt bei Bosch der Bedarf an Software-Entwicklern für IT-Systeme (z.B. Web-Applikationen) oder für Embedded Systems (z.B. Sensorsysteme). Für gute Arbeitsbedingungen baut Bosch seine weltweit 240.000 Bildschirmarbeitsplätze mit moderner Bürosoftware aus. Ziel ist es, mobiles Arbeiten auch mit aus dem privaten Umfeld vertrauten Social-Media-Anwendungen weiter zu erleichtern.
Neue Positionen: Vorrangig steigt bei Bosch der Bedarf an Software-Entwicklern für IT-Systeme (z.B. Web-Applikationen) oder für Embedded Systems (z.B. Sensorsysteme). Für gute Arbeitsbedingungen baut Bosch seine weltweit 240.000 Bildschirmarbeitsplätze mit moderner Bürosoftware aus. Ziel ist es, mobiles Arbeiten auch mit aus dem privaten Umfeld vertrauten Social-Media-Anwendungen weiter zu erleichtern.
(Bild: Bosch)

Das Unternehmen beschäftigt bereits heute mehr als 15.000 Software-Entwickler. Diese Tendenz soll weiter steigen. „Bosch ist heute bereits auch ein Software-Unternehmen“, sagt Kübel. „Exzellente Einstiegschancen haben daher Absolventen der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und des Wirtschaftsingenieurwesen, die Software-Kompetenz mitbringen.“

Umgekehrt seien Wirtschaftsinformatiker und Software-Ingenieure mit Fachkenntnissen im Automobil- oder Industrietechnikbereich gefragt. Denn Lösungen wie etwa für die vernetzte Industrie erfordern die Verknüpfung unterschiedlichen Fachwissens für kreative Problemlösungen. Aber auch in den klassischen Geschäftsfeldern braucht Bosch weiterhin Fachkräfte mit und ohne Studium.

Im Lauf des Jahres präsentiert sich Bosch daher auch mit einem neuen Arbeitgeberauftritt: Unter dem Leitsatz „Let’s be remarkable“ erscheinen Anzeigenmotive in Print- und Onlinemedien, Werbematerialien oder Messestände in frischem Design. Das neue Erscheinungsbild soll mit Bild- und Wortelementen die sinnstiftenden Aufgaben bei Bosch in den Mittelpunkt stellen.

„Wer die Lebensqualität der Menschen verbessern will, findet bei Bosch den richtigen Arbeitsplatz“, erklärt Daniela Huber, verantwortlich für das internationale Personalmarketing, die Philosophie hinter der Kampagne. „Alle Bosch-Mitarbeiter verbindet, dass sie mit begeisternden Produkten bleibende Spuren in der Welt hinterlassen möchten. Das vermittelt unser neues Erscheinungsbild.“

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