Wandel im Mobilitätssektor

Bosch: Quartalsbilanz und Strategie für Transformation

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Eine Schlüsselkomponente dafür ist der Bosch KI Autocomputer, ein Fahrzeugcomputer mit Künstlicher Intelligenz – das Gehirn für selbstfahrende Autos. Noch in diesem Jahrzehnt wird das Unternehmen mithilfe von Radarsignalen eine hochgenaue digitale Karte realisieren, eine wesentliche Voraussetzung für das automatisierte Fahren.

In Entwicklungspartnerschaften mit Vodafone, Telekom, Huawei und Nokia arbeitet Bosch zudem an der Infrastruktur für den automatisierten und vernetzten Verkehr, beispielsweise an der Erprobung verlässlicher Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation per Mobilfunk.

Die Vernetzung der Mobilität

Bereits im kommenden Jahr startet die Bosch Automotive Cloud Suite, eine neue Plattform für Mobilitätsdienste wie Falschfahrerwarnung, vorausschauende Diagnose, vernetzte Parkplatzsuche oder persönliche Assistenten.

„Die Bosch Automotive Cloud Suite ist das technologische Herzstück für Dienste rund um das vernetzte Fahrzeug. Auf ihr vernetzen wir Fahrer, Auto, Hersteller und weitere Anbieter von Mobilitätsdiensten“, sagte Denner. Die Bosch Automotive Cloud Suite kombiniert die Automotive- und IT-Kompetenz von Bosch.

Bis 2022 soll der weltweite Markt für vernetzte Mobilität um jährlich fast 25 Prozent wachsen (PwC). 250 Millionen vernetzte Fahrzeuge werden laut Schätzungen bis 2020 weltweit auf den Straßen unterwegs sein (Gartner).

Ebenfalls bis 2020 wird nach Einschätzung von Bosch das weltweite Marktvolumen für das Internet der Dinge um jährlich 35 Prozent auf 250 Milliarden US-Dollar steigen. 2016 verkaufte das Unternehmen bereits 27 Millionen internetfähige Erzeugnisse. Bis 2020 werden alle neuen elektronischen Bosch-Produkte vernetzbar sein.

Mit jedem Produkt sollen künftig auch begleitende Services angeboten werden. Schlüssel dazu ist Künstliche Intelligenz. In zehn Jahren wird nahezu jedes Bosch-Erzeugnis mit Künstlicher Intelligenz entwickelt, produziert oder ausgestattet sein. Bosch investiert in den nächsten fünf Jahren 300 Millionen Euro in das unternehmenseigene Bosch Center for Artifical Intelligence.

In Baden-Württemberg entsteht derzeit mit Unterstützung von Bosch das Cyber Valley. Die Allianz aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft soll die Forschung zur Künstlichen Intelligenz vorantreiben. Mit der Universität Amsterdam betreibt Bosch das Delta Lab, ein Forschungslabor für Deep Learning.

Bosch-Chef Denner: „Mit Künstlicher Intelligenz wird Vernetzung persönlich und emotional erlebbar. Digitale Assistenten werden immer klüger und entlasten ihre Nutzer von Alltagsaufgaben.“ Bis Anfang des kommenden Jahrzehnts soll sich die Zahl der Nutzer digitaler Assistenten auf mehr als 1,5 Milliarden verdreifachen.

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