Bosch öffnet sein Smart-Home-System

| Autor: Ann-Marie Struck

Im vernetzen Heim interagieren Haushaltsgeräte durch Sensoren und Aktoren miteinander.
Im vernetzen Heim interagieren Haushaltsgeräte durch Sensoren und Aktoren miteinander. (Bild: © zhu difeng - stock.adobe.com)

Die großen US-amerikanischen Player Amazon, Apple und Google arbeiten an einem Smart-Home-Standard. Bosch zieht nun nach und verkündet auf der CES 2020 eine Öffnung seines Smart-Home-Konzeptes. Außerdem gibt es Neuerungen beim Alarmsystem sowie dem intelligenten Heizen.

Smart-Home-Lösungen sind in den Wohnzimmern angekommen und der Markt boomt. Sie können den Alltag sicherer und komfortabler machen. Doch bislang sind vernetze Geräte wie Thermostate, Sicherheitskameras oder Türschlösser unterschiedlicher Anbieter oft untereinander nicht kompatibel. Amazon, Apple und Google haben schon einen gemeinsamen Standard für Smart-Home-Produkte angekündigt.

Öffnung per Cloud-API an ausgewählte Partner

Doch macht Bosch nun einen Schritt in Richtung besserer Kompatibilität. Das eigene Smart-Home-System kann künftig über die Home-App von Apple gesteuert werden. Darüber hinaus lassen sich vernetze Bosch-Geräte nicht nur via iPhone, iPad, Apple TV oder smarten Homepod-Lautsprecher bedienen, sondern interagieren auch mit weiteren Apple Homekit-fähigen Geräten. Nach der Integration von Amazon Alexa und Google Assistant in das Smart-Home-System von Bosch soll im Laufe des Jahres auch Apples Sprachassistentin Siri folgen.

Zudem wird Bosch eine offene Schnittstelle für ausgewählte Partner anbieten. Diese haben die Möglichkeit, über eine Cloud-API ihre eigenen Lösungen in das Smart-Home-System von Bosch zu integrieren. So kann der Status der Geräte und Dienste sowohl über die Partner Apps angezeigt als auch gesteuert werden.

Der erste Partner von Bosch ist Home Connect. Bereits im Frühjahr sollen die Kameras des Herstellers über Partner-Apps bedient werden können.

Weitere Neuerungen

Des Weiteren hat Bosch die Rolladen- und Lichtsteuerung als zusätzliche Sicherheit in sein Alarmsystem integriert. So werden etwa im Falle eines Brandes alle vernetzten Rollläden automatisch geöffnet.

Außerdem soll die Lichtsteuerung bei einem Einbruch zur Abschreckung der Diebe dienen. Denn neben extra rot blinkenden Lampen, werden alle eingebundenen Lampen im vernetzen Heim angeschaltet.

Außerdem hat Bosch einen Raumthermostat zur Optimierung der Raumtemperatur im Portfolio. Das Thermostat ist kabellos und lässt sich flexibel im Raum montieren. In Verbindung mit intelligenten Heizkörperthermostaten kann die Raumtemperatur per App eingestellt werden. Darüber hinaus sollen sich zukünftig auch über Zwischenstecker angeschlossene elektrische Heizkörper über das Raumthermostat steuern lassen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal IT-Business.de.

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