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BMW will Lieferketten mit Blockchain transparent machen

| Redakteur: Julia Schmidt

BMW will die weltweiten Lieferketten von Rohstoffen und Bauteilen künftig mit Blockchain-Technik zurückverfolgen. Das Projekt ist Teil der Open Blockchain Initiative, die 2018 von rund 120 Auto-, Mobilitäts- und Technologieunternehmen gegründet wurde.

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BMW will die weltweiten Lieferketten von Rohstoffen und Bauteilen künftig mit Blockchain-Technik zurückverfolgen.
BMW will die weltweiten Lieferketten von Rohstoffen und Bauteilen künftig mit Blockchain-Technik zurückverfolgen.
(Bild: Tobias Hase/dpa )

BMW will die weltweiten Lieferketten von Rohstoffen und Bauteilen künftig mit Blockchain-Technik zurückverfolgen. Der Autokonzern lade „interessierte Unternehmen ein, sich der Initiative anzuschließen“, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt am Dienstag in München.

Kobalt zum Beispiel ist ein zentraler Bestandteil von Batterien für Elektroautos und wird vor allem im Kongo abgebaut – doch oft ohne Rücksicht auf Sicherheits- und Gesundheitsstandards sowie in Kinderarbeit. Wendt sagte, das BMW-Projekt „PartChain ermöglicht eine jederzeit überprüfbare, manipulationssichere Erfassung und Transaktion von Daten in unserer Lieferkette“, nahtlos und transparent für alle Beteiligten.

Ein Pilotprojekt beim Einkauf von Frontleuchten sei 2019 erfolgreich gewesen. „In diesem Jahr wollen wir das Projekt auf zahlreiche weitere Zulieferer ausweiten“, sagte Wendt. Langfristig verspreche sich BMW von dem Projekt auch die vollständige Rückverfolgbarkeit kritischer Rohstoffe von der Mine bis zur Schmelze. Ziel sei „eine offene Plattform, mittels der Daten innerhalb von Lieferketten industrieübergreifend sicher und anonymisiert ausgetauscht und geteilt werden können“.

Rund 120 führende Auto-, Mobilitäts- und Technologieunternehmen haben 2018 die Mobility Open Blockchain Initiative (Mobi) gegründet, um Blockchain in diesem Sektor gemeinsam zum Durchbruch zu verhelfen. BMW leitet in dieser Initiative eine Arbeitsgruppe zum Thema Lieferketten. Um das Potenzial einer offenen Plattform auszuschöpfen, sind jedoch gemeinsame Standards nötig. (dpa)

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