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OLED im M4 GTS BMW verbaut serienmäßig OLEDs in seine Heckleuchten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der bayerische Automobilbauer BMW verbaut im M4 GTS serienmäßig OLEDs von Osram. Damit hat die organische Leuchtdiode den Sprung in das Auto geschafft.

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Als Lichtsystemlieferant für den neuen BMW M4 GTS liefert Osram gemeinsam mit dem Heckleuchtenspezialisten odelo die erste automobile OLED-Beleuchtung in Serie.
Als Lichtsystemlieferant für den neuen BMW M4 GTS liefert Osram gemeinsam mit dem Heckleuchtenspezialisten odelo die erste automobile OLED-Beleuchtung in Serie.
(Bild: odelo)

Nachdem das Projekt R2D2 ausgelaufen ist, in dem die Projektpartner an der flexiblen OLED entwickelt hatten, wird die OLED-Technik von Osram in den Heckleuchten des neuen BMW M4 GTS verbaut sein. Damit wird BMW der erste Automobilhersteller sein, der OLEDs in Serie auf die Straße bringt.

Die fächerförmig angeordneten organischen Leuchtdioden in der Heckleuchte des Serienfahrzeugs betonen die Flachheit der Lichtquelle und bringen sie in ihrer Funktion als Design-Highlight besonders bei leicht seitlichem Einblick zur Geltung. Durch die Aufteilung der OLED-Leuchtfläche in jeweils zwei frei geformte Segmente konnten auch ausgefallene Wünsche der Licht-Designer bei BMW erfüllt werden. Insgesamt sind 15 OLEDs pro Leuchte verbaut, die eine Helligkeit von 1200 cd/m² bieten und übernehmen die volle Schlusslichtfunktion.

Die OLED-Heckleuchte als flächiges Licht am Auto

Die fächerförmig angeordneten organischen Leuchtdioden in der Heckleuchte des neuen BMW M4 GTS eröffnen viele Design-Möglichkeiten. Insgesamt sind 15 OLEDs pro Leuchte verbaut, die eine Helligkeit von 1200 cd/m² bieten.
Die fächerförmig angeordneten organischen Leuchtdioden in der Heckleuchte des neuen BMW M4 GTS eröffnen viele Design-Möglichkeiten. Insgesamt sind 15 OLEDs pro Leuchte verbaut, die eine Helligkeit von 1200 cd/m² bieten.
(Bild: odelo)

In den dünnen Schichten einer OLED sind organische Materialien enthalten. Sie sind von flächigen Elektroden umschlossen, die als elektrische Kontakte dienen. Bei Stromzufuhr entstehen Photonen in den Schichten, die die Diode leuchten lassen. Da OLED Licht in hauchdünnen halbleitenden Schichten erzeugen, eignen sie sich besonders für die flexible Inszenierung von Beleuchtungslösungen.

Beispielsweise ermöglicht die Segmentierung, also die dichte Anordnung von schaltbaren Lichtflächen nebeneinander, die Erzeugung eines räumlichen Eindrucks (3-D-Effekt). Durch die Möglichkeit, einzelne Leuchtmodule separat anzusteuern, eröffnen sich zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie etwa die Realisierung dynamischer Funktionen. Neben der Flexibilität bei der Gestaltung überzeugt die OLED-Technik auch durch ihren geringen Energieverbrauch, der gerade beim Einsatz im Automobilbereich von Vorteil ist.

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