Elektromobilität

BMW setzt beim Ausbau der Elektromobilität auf deutsche Standorte

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Der voll elektrische BMW iNEXT wird in Dingolfing gebaut

Dr. Andreas Wendt, Leiter des BMW Group Werks Dingolfing: „Dingolfing hat große Erfahrung und Kompetenz beim Anlauf komplexer Produkte und ist damit der ideale Standort für die Produktion des BMW iNEXT. Mit seinem reinen Elektroantrieb, seinen größeren Außenmaßen und neuen Technologien wie autonomes Fahren und digitale Vernetzung wird der BMW iNEXT ein echter Innovationsträger. Wir sind stolz, dieses Fahrzeug hier in Dingolfing bauen zu dürfen. Dieses Jahr feiern wir 50 Jahre BMW in Niederbayern. Für mich ist der BMW iNEXT ein starkes Signal des Aufbruchs und dafür, dass wir auch die nächsten 50 Jahre erfolgreich gestalten wollen.“

Insgesamt hat die BMW Group bis heute mehr als 100 Millionen Euro in die Elektromobilität am Standort Dingolfing investiert und so dessen Zukunftsfähigkeit und die Arbeitsplätze gestärkt. Mehrere hundert Mitarbeiter arbeiten bereits heute in Dingolfing an E-Mobilitätsumfängen. Mittelfristig wird mit dem Hochlauf der Produktion auch die Beschäftigung weiter steigen.

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Stefan Schmid, Betriebsratsvorsitzender des Werks Dingolfing: „Wir haben in Dingolfing frühzeitig auf das Thema E-Mobilität und auf die Schaffung zukunftsfähiger Beschäftigung gesetzt – das macht sich jetzt bezahlt. Der BMW iNEXT wird helfen, in den nächsten Jahren die Auslastung des Werks und die technologische Vorreiterrolle des Standorts zu sichern. Damit bieten wir den Beschäftigten eine gute Perspektive für die Zukunft.“

Elektrifizierung aller Baureihen schreitet voran

Die BMW Group ist der drittgrößte Hersteller von Elektrofahrzeugen weltweit und hat im vergangenen Jahr über 62.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, davon mehr als 25.500 voll elektrische BMW i3. Mit 2864 Zulassungen (+26%) war der voll elektrische BMW i3 in 2016 das erfolgreichste Elektrofahrzeug in Deutschland. Im ersten Quartal 2017 hat das Unternehmen weltweit fast 20.000 elektrifizierte Modelle ausgeliefert. Ziel des Unternehmens ist es, in diesem Jahr weltweit 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden abzusetzen.

Für 2025 erwartet die BMW Group einen Verkaufsanteil elektrifizierter Fahrzeuge zwischen 15% und 25%. Aufgrund seiner hohen Flexibilität kann das Produktionssystem der BMW Group schnell auf sich ändernde Markterfordernisse eingehen und wird die geforderten unterschiedlichen Antriebsformen direkt in die laufende Produktion integrieren können.

Flexibilität als Erfolgsfaktor

„Flexibilität ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Produktion von elektrischen Antriebskomponenten. Unser adaptives Produktionssystem ist reaktionsfähig und innovativ: Bei Bedarf können wir unser Fertigungsvolumen in 12 Monaten verdoppeln und schnell auf eine steigende Kundennachfrage reagieren“, erläutert Ilka Horstmeier, Leiterin Produktion Motoren und Elektrische Antriebssysteme. „Auch Dank unseres standardisierten Baukastensystems für die sogenannten eDrive-Komponenten sind wir zudem in der Lage, Elektromotoren und Hochvoltspeicher unterschiedlicher Größe, Leistung und Bauform zu produzieren. Je nach Nachfrage in den einzelnen Vertriebsregionen können wir den Anteil der Elektroantriebe entsprechend anpassen.“

BMW Group Werk Leipzig als Keimzelle für die Erfolgsgeschichte BMW i

Vor zehn Jahren hat die BMW Group mit ihrem project i den Startschuss für die Entwicklung eines voll elektrischen Fahrzeugs der BMW Group gegeben. Einen entscheidenden Beitrag hat hierzu das BMW Group Werk Leipzig geliefert: als Keimzelle der Elektromobilität produziert es seit 2013 den BMW i3 bzw. seit 2014 den BMW i8. Damit legte project i den Grundstein für neue Technologien und Prozesse in der Produktion und hat diese Entwicklung erst möglich gemacht. Dieses Technologie-Knowhow kommt nicht nur den Eigenschaften der BMW eDrive Komponenten zugute, sondern nun ebenso der flexiblen und qualitätsorientierten Produktion im Werk Dingolfing.

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