Suchen

Elektromobilität BMW setzt beim Ausbau der Elektromobilität auf deutsche Standorte

| Autor: Thomas Kuther

Die BMW Group hat im Rahmen einer Presseveranstaltung mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner im Werk Dingolfing ihre Pläne zum Ausbau der Elektromobilität bekannt gegeben.

Firma zum Thema

Ilka Horstmeier (rechts) erklärt Ilse Aigner Einzelheiten der Produktion von eDrive-Komponenten im Werk Dingolfing.
Ilka Horstmeier (rechts) erklärt Ilse Aigner Einzelheiten der Produktion von eDrive-Komponenten im Werk Dingolfing.
(Bild: BMW )

Anlässlich des Treffens betonte Oliver Zipse, Produktionsvorstand der BMW Group: „Die BMW Group ist Pionier und Vorreiter der Elektromobilität. Wir werden ab 2021 den voll elektrischen BMW iNEXT hier in unserem Werk in Dingolfing bauen. Mit dieser Entscheidung stärken wir einmal mehr unsere deutschen Produktionsstandorte, die mit ihrer Innovationskraft in unserem gesamten Produktionsnetzwerk eine führende Rolle übernehmen. Gerade bei der Elektromobilität ist es unser Anspruch, die durchgängige Systemkompetenz im Haus zu haben.“

Bildergalerie

Bildergalerie mit 45 Bildern

Das Auto der Zukunft entsteht in Bayern

„Bayern ist Auto-Land und Bayern ist ein weltweit anerkannter Hightech-Standort. Deswegen ist es eine gute Entscheidung, dass der BMW iNEXT hier in Dingolfing am größten europäischen Produktionsstandort der BMW Group gebaut wird“, lobte Ilse Aigner. „Vor allem die Elektromobilität und die Digitalisierung sind in diesem Zusammenhang die entscheidenden Technologietreiber. Bayerns Automobilindustrie und unsere Zulieferer sind dabei bestens aufgestellt. Ich bin mir daher sicher: Das Auto der Zukunft entsteht nicht im Silicon Valley, sondern hier in Bayern.“

Elektromobilität wird konsequent vorangetrieben

Auch die internationalen Werke der BMW Group profitieren von der Produktionskompetenz und dem Technologie-Knowhow der deutschen Standorte. Bereits heute produziert das Unternehmen an neun Standorten weltweit neun elektrifizierte Modelle, davon acht Plug-in-Hybride. Zum voll elektrisch betriebenen BMW i3, der im BMW Group Werk Leipzig produziert wird, kommt ab 2019 der erste voll elektrische MINI hinzu, ab 2020 ein voll elektrischer BMW X3 sowie ab 2021 der BMW iNEXT. Das Werk Dingolfing fertigt dafür Komponenten wie Hochvoltspeicher und Elektromotoren.

Oliver Zipse: „Künftig gestalten wir das BMW Produktionssystem so, dass wir in den Fertigungsstrukturen unserer Produktionsstandorte gleichzeitig Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder einem voll elektrischen Antrieb bauen können. Damit erreichen wir eine einzigartige Flexibilität und sind auf der Kostenseite optimal aufgestellt.“

Dingolfing als Kompetenzzentrum für Komponenten von voll und teil elektrifizierten Fahrzeugen

Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Elektromobilität, modernste Fertigungsanlagen und speziell qualifizierte Mitarbeiter machen den Standort Dingolfing zusammen mit dem Werk Landshut zum Kompetenzzentrum für die Fertigung von Hochvoltspeichern und Elektromotoren. Bereits seit 2013 werden in Dingolfing Hochvoltspeicher für die BMW i-Modelle gebaut, in den letzten Jahren sind darüber hinaus neue Fertigungslinien für die Produktion der Hochvoltspeicher und Elektromotoren der Plug-in-Hybride der BMW Group entstanden. In Dingolfing laufen zudem die Plug-in-Hybrid Versionen des BMW 5er und BMW 7er vom Band. Ab 2021 wird dann mit dem BMW iNEXT auch ein voll elektrisches Fahrzeug am Standort produziert. Nach Leipzig wird Dingolfing der zweite Standort der BMW Group sein, der ein voll elektrisches BMW i-Fahrzeug produziert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44670051)