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BMW setzt auf modulare Lidar-Plattform von Magna

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Für selbstfahrende Fahrzeuge bis Level vier und fünf will BMW künftig auf die Lidar-Plattform von Magna zurückgreifen. Das Projekt MAX4 ist modular und skalierbar und Basisplattform für künftige mobile Anwendungen.

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Die BMW-Gruppe setzt für autonome Fahrzeuge Level 4 und 5 auf die Lidar-Plattform von Magna und ihrem israelischen Partner Innoviz.
Die BMW-Gruppe setzt für autonome Fahrzeuge Level 4 und 5 auf die Lidar-Plattform von Magna und ihrem israelischen Partner Innoviz.
(Bild: Innoviz)

Autonome Fahrzeuge benötigen eine umfassende Rundumsicht, um auf Gefahren, Personen oder andere Fahrzeuge zu reagieren. Die BMW-Gruppe greift auf die hochauflösende Lidar-Technik von Magna und ihren israelischen Partner Innoviz Technologies zurück. Damit gehen zum ersten Mal Lidar-Systeme in der Automobilbranche in Serienproduktion.

Mit dem Projekt MAX4 konnte Magna seine Entwicklungskompetenz für eine komplett autonome Plattform beweisen. Zusätzlich können nun unterschiedliche Bausteine aus dem Gesamtsystem für Kunden bereitgestellt werden. In diesem Fall ist es die BMW-Gruppe.

Lidar scannt Umgebung in Echtzeit

Die hochauflösende Lidar-Technik erzeugt eine 3D-Punktwolke in Echtzeit der Fahrzeugumgebung. Selbst in schwierigen Situationen wie bei direktem Sonnenlicht oder wechselnden Wetterbedingungen sowie in Multi-Lidar-Umgebungen. Darüber hinaus bietet die Plattform ein komplettes Software-Paket sowie Algorithmen, um über die 3D-Visualisierung entscheidende Einblicke in Fahrsituationen zu gewinnen. Es sollen sich autonome Systeme bis zu Level vier und fünf umsetzen lassen.

„BMW setzt einen hohen Standard in der autonomen Fahrzeugentwicklung und das Vertrauen in unseren Lidar zeigt wie fortschrittlich unsere Technik ist“, sagt Omer Keilaf, Mitbegründer und CEO von Innoviz. „Die Teams von Innoviz und Magna haben zusammengearbeitet, um die Anforderungen von BMW an Qualität, Validierungspläne und funktionale Sicherheit zu erfüllen. Die Automobilhersteller waren auf der Suche nach einem Lidar-Anbieter, um eine Lösung für den Volumenmarkt liefern zu können, und wir sind stolz darauf, dass unser Produkt nun in Serie geht.“

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