DC-Quellen

Bis zu zwei Kilowatt auf nur 1 HE

| Redakteur: Thomas Kuther

Die DC-Quellen der Baureihe LAB/SM von ET Systemliefern im 19"-Gehäuse auf nur 1 HE Leistungen bis zu 2 kW bei Spannungen bis 600 V und Strömen bis 150 A.

Das LAB/SM stellt Ströme bis 150 A bereit, die Ausgangsspannungen betragen in der Standardversion 0 - 40, 0 - 80, 0 - 150, 0 - 300 und 0 - 600 VDC. Da sich bis zu zehn Geräte parallel schalten lassen, können Gesamtleistungen bis 20 kW realisiert werden.

Das LAB/SM wurde für den harten industriellen Einsatz konzipiert und bewährt sich überall dort, wo hohe Leistung auf kleinstem Raum gefordert ist – also in Laboren und Prüffeldern, beim Test von Bauteilen in der Leistungselektronik, beim Prüfen von Trennschaltern oder Solarwechselrichtern, bei der Entwicklung von Umrichtern, als Akkumulator-Ersatz und generell bei allen Aufgaben in Industrie und Elektronikproduktion, bei denen hohe Ströme erforderlich sind.

Schnittstellen für jede Aufgabe

Das LAB/SM bietet eine ganze Reihe von Schnittstellen, mit denen sich sämtliche Gerätefunktionen steuern lassen, per LAN auch über Kontinente hinweg. Mit GPIB-Bus, RS-232, RS-485, USB und LAN stehen schon in der Grundversion alle gängigen Schnittstellen bereit – und für letztere bietet ET System electronic auch eine kostenlose, browserbasierte Bedienoberfläche an. Zudem ist auch eine selbstkalibrierende, galvanisch getrennte Analog-Schnittstelle vorhanden, die sowohl in einer 5-V- wie auch in einer 10-V-Ausführung zur Verfügung steht. Jenseits der Standardversionen bietet der Hersteller auch für kleinste Stückzahlen und für Einzelexemplare alle denkbaren Modifikationen seiner Geräte an. So können bei Bedarf beispielsweise auch eine WLAN-Schnittstelle integriert werden, mit der sich dann zum Beispiel mobile Servicearbeitsplätze realisieren lassen.

Viele Betriebsmodi für den professionellen Einsatz

Der professionelle Zuschnitt der Baureihe LAB/SM zeigt sich auch an den zahlreichen Betriebsmodi. Während im UI-Mode die Einstellwerte für Spannung und Strom ohne zusätzliche digitale Regelung direkt an die Schaltregler weitergegeben werden, können im UIP-Modus (U/I-Mode mit einstellbarer Leistungsbegrenzung) feste Obergrenzen für Spannung, Strom und Leistung eingegeben werden. Wird dabei der eingestellte Maximalwert der Ausgangsleistung erreicht, regelt das Gerät automatisch die Spannung ab. Im UIR-Mode dagegen hält das LAB/SM seinen Innenwiderstand auf dem eingestellten Wert - ein Feature, das besonders für Invertertests oder beim Test von Lasten mit hohem Anlaufstrom interessant ist.

Eigener Modus zur Simulation von Solarzellen

Mit dem Solarzellensimulations-Mode PVsim bietet das LAB/SM zusätzlich auch die Möglichkeit, den Strom-/Spannungsverlauf einer Solarzelle nachzubilden. Dabei werden Leerlaufspannung, MPP-Spannung, Kurzschlussstrom und MPP-Strom (U0, Umpp, Ik, Impp) vorgegeben. Damit lässt sich das Verhalten von Solarmodulen exakt simulieren - eine Funktion, die für den Test von Photovoltaik-Komponenten wie Wechselrichtern oder Batterieladereglern unerlässlich ist.

Steuerung über ein Script

Für nutzerindividuelle Anwendungen bietet das LAB/SM überdies einen Script-Mode. Hier erfolgt die Steuerung über ein Script, das auf einer MMC- oder SD-Speicherkarte abgelegt werden kann. Das LAB/SM kennt 18 verschiedene Befehle und kann Scripts mit einer Länge bis 100 Befehlen verarbeiten. Damit lassen sich zum Beispiel spezielle Anlasskurven für 12/24/42 V DC, wie sie bei Prüfanwendungen im Automotive-Bereich häufig benötigt werden, problemlos erstellen und per Knopfdruck aufrufen.

Für die Prüfdokumentation oder die nachträglich Auswertung bietet das Gerät auch eine Datenlog-Funktion, bei der die Werte aller Parameter in einstellbaren Zeitabständen auf der Speicherkarte gesichert werden. Wird diese Funktion mit einer geeigneten Script-Steuerung kombiniert, ist so auch der Aufbau eines unabhängigen Stand-Alone-Prüfplatzes möglich.

Informationsfülle auf brillantem Display

Das grafische Monochrom-Display des LAB/SM zeigt zusätzlich zu den aktuellen Mess- und Einstellwerten auch die jeweilige Ausgangskennlinie an. Selbst der aktuelle Arbeitspunkt auf der Ausgangskennlinie wird dargestellt, so dass der Anwender erkennen kann, in welchem Zustand sich das getestete Gerät gerade befindet – ein Feature, das in dieser Preisklasse sonst nicht zu finden ist.

Zahlreiche Sicherheitsfunktionen

Auch an der Sicherheit wurde nicht gespart, denn um die angeschlossenen Komponenten und das Gerät selbst vor Überlastungen zu schützen, verfügt das LAB/SM über eine Voltage-Limit- und eine Current-Limit-Funktion. Sie erlaubt es dem Anwender, den maximal einstellbaren Bereich für Spannung und Strom einzugrenzen. De integrierte Überspannungsschutz schaltet das Gerät bei Überschreiten eines eingestellten Grenzwertes sofort ab.

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